23.03.2010 in Europa

MdEP Ismail Ertug im Labertal 3

 

Werkleiter Helmut Prebeck (r.) informierte die Besucher über die Produktionsabläufe in der Sünchinger Stärkefabrik. v.l. Johannes Faden, Ismail Ertug MdEP, Hubert Wittmann

Wir müssen konkurrenzfähig bleiben
Wettbewerbsverzerrung durch ungleiche Umsetzung der EU-Vorgaben

Bei einem Besuch in Sünching informierten sich der SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug und Mitglieder des SPD-AK Labertal über die Situation der Fa. Südstärke. Unter dem Motto „Landwirtschaft und Tourismus – Perspektiven für die Region Labertal“ unternahm Ertug eine Tour durch die Region Labertal. In den Südstärke Betrieben in Schrobenhausen und Sünching sind rund 245 Mitarbeiter beschäftigt, Kapitaleigner sind rund 1.800 Landwirte. Sie liefern ca. 584 Tausend Tonnen Kartoffeln an, das ist ein Drittel der Stärkekartoffeln in Deutschland. Mit Vertretern von Südstärke und des Bauernverbandes wurde die Problematik der Kartoffelliefergenossenschaft in Bezug auf EU-Vorgaben besprochen. Von der Entkoppelung bei der Stärkeprämie bis hin zur Besteuerung von Biodiesel zeigten sich die Firmen- und Bauernverbandsvertreter alles andere als einverstanden. Ismail Ertug verwies auf die unterschiedlichen nationalen Umsetzungen der allgemeinen EU-Vorgaben.

21.03.2010 in Europa

Ismail Ertug MdEP im Labertal 2

 

Hygienisch einwandfrei: v.l. Johannes Faden, 3. Bürgermeister Harry Büttner, Ismail Ertug MdEP, Metzgermeister Alfons Jungmayer, Helga Janker und Rainer Pasta

Wie wollen wir in Zukunft leben?
Überbordende Bürokratie und ungleiche Umsetzung – EU ist oft nur Sündenbock

Der Besuch des Europaabgeordneten Ismail Ertug in Geiselhöring stand unter dem Titel „Landwirtschaft und Tourismus – Perspektiven für die Region Labertal“. Am Samstag Nachmittag besichtigte Ertug zusammen mit Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Geiselhöring die Metzgerei Jungmayer und diskutierte mit Inhaber Alfons Jungmayer die Auswirkungen europäischer Gesetzgebung auf die Betriebe in der Region. „Oft sind es die nationalen Umsetzungen der gutgemeinten EU-Vorgaben, die die Betriebe in Schwierigkeiten bringen“, so Ismail Ertug.

21.03.2010 in Europa

Ismail Ertug MdEP im Labertal 1

 

v.l. Gastwirt Xaver Holzer, Martin Auer, Ismail Ertug MdEP, Johannes Faden und Rainer Pasta vor den wenigen, besonders die bei Kindern und Jugendlichen beliebten Übernachtungshütten

„Wenn es um Zukunftsinvestitionen geht, will keiner was davon wissen“
Naherholungszentrum Hart verdient die Unterstützung der öffentlichen Hand

Unter dem Titel „Landwirtschaft und Tourismus – Perspektiven für die Region Labertal“ stand der Besuch des Europaabgeordneten Ismail Ertug in Laberweinting. Am Samstag Nachmittag besuchte Ertug das Naherholungszentrum Hart und diskutierte mit Gastwirt Xaver Holzer und einer SPD-Abordnung aus Geiselhöring die Möglichkeiten zur Förderung touristischer Aktivitäten im Labertal.

15.03.2010 in Europa von SPD Bezirk Oberpfalz

Erneuerbare Energien und starke Regionen

 

Ismail Ertug im Gespräch mit EU-Kommissar Günther Oettinger

Straßburg. Der ehemalige Ministerpräsident der Boomregion Baden-Württemberg und neue EU-Kommissar für Energie, Günther Oettinger , und Ismail Ertug, Mitglied des Europäischen Parlaments unterhielten sich vergangene Woche am Rande der Plenartagung in Straßburg.
Zwar sind der Baden-Württemberger und der Bayer Mitglied unterschiedlicher
Parteien, thematisch aber fanden sie Übereinstimmungen: "Nachhaltige Energiepolitik und das Europa der starken Regionen sind ihm wie mir ein Anliegen", resümiert Ertug zwei Kernthemen, die in einem Folgegespräch vertieft werden sollen.

12.03.2010 in Europa

Landwirtschaft und Tourismus - Perspektiven für die Region Labertal

 

Ismail Ertug MdEP zu Gast im Labertal

Am Rande des Europapolitischen Gesprächs der Friedrich-Ebert-Stiftung vergangene Woche in Dingolfing, trafen sich die Sprecher des SPD-Arbeitskreises Labertal, Ruth Müller und Rainer Pasta, mit dem Europaabgeordneten Ismail Ertug um die Einzelheiten seines Besuches am 20. März im Labertal zu besprechen. Neben der Besichtigung des Hundertwasserturms in Abensberg, einem Empfang im Rathaus in Neustadtgeht es ins Tal der Kleinen Laber. In Neufahrn (ist der Besuch einer Landwirtschaft sowie ein Ortstermin an der B15neu geplant. Neben dem Naherholungszentrum Hart bei Laberweinting macht der Europaabgeordnete auch Station in der Metzgerei Jungmayer in Geiselhöring, bevor es ins Tal der Großen Laber weiter geht. Nach der Besichtigung der Stärkefabrik in Sünching geht es zur Abendveranstaltung in die Stiftsgaststätte nach Aufhausen.

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.