Erneuerbare Energien und starke Regionen

Veröffentlicht am 15.03.2010 in Europa

Ismail Ertug im Gespräch mit EU-Kommissar Günther Oettinger

Straßburg. Der ehemalige Ministerpräsident der Boomregion Baden-Württemberg und neue EU-Kommissar für Energie, Günther Oettinger , und Ismail Ertug, Mitglied des Europäischen Parlaments unterhielten sich vergangene Woche am Rande der Plenartagung in Straßburg.
Zwar sind der Baden-Württemberger und der Bayer Mitglied unterschiedlicher
Parteien, thematisch aber fanden sie Übereinstimmungen: "Nachhaltige Energiepolitik und das Europa der starken Regionen sind ihm wie mir ein Anliegen", resümiert Ertug zwei Kernthemen, die in einem Folgegespräch vertieft werden sollen.

Innerhalb Deutschlands machte Oettinger zuletzt mit seinem starken Dialekt
Schlagzeilen, der im Englischen voll durschlägt. Dabei ist Oettingers Ressort "Energie" die eigentliche Krux: "Sein Ressort überschneidet sich in weiten Teilen mit dem anderer Kommissare. Es wird für ihn deshalb schwer werden, ein eigenes Profil zu entwickeln. Als ehemaliger Ministerpräsident einer Boomregion wie Baden-Württemberg ist er zumindest innerhalb Deutschlands einigermaßen fest im Sattel - wenn auch bei der falschen Partei", schmunzelt Ertug.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.