Veranstaltungen
17.05.2012 in Veranstaltungen
Gegen RECHTS: (v. links) SPD-UB-Vorsitzender Heinz Uekermann, Stadtrat Peter Stranninger, OV-Vorsitzende Petra Penzkofer-Hagenauer, Referent Johann Haas, 60plus-Vorsitzende Irene Ilgmeier, Sprecher AK-Labertal Rainer Pasta und MdL Reinhold Perlak.
NPD will das System der BRD aus den Angeln heben
Politische Gewalttaten aus rechtem Lager nehmen deutlich zu - Der/die brave Nachbar/in von neben an
„Laut Bundesinnenminister Friedrich sind die politischen Gewalttaten im Jahr 2011 insgesamt um 17,9 Prozent auf 3108 gestiegen. Erschreckend sind vor allem die um 22,9 Prozent gestiegenen fremdenfeindlichen Gewalttaten“, musste der Journalist Johann Haas bei der Veranstaltung „Rechtsextremismus im Wandel – Moderne Nazis“ am Freitag im Cafe Fratelli aus dem am gleichen Tag erschienen Bericht des Bundesinnenministeriums zitieren. Zur Informationsveranstaltung hatten SPD 60plus und der SPD-Stadtverband gemeinsam eingeladen. Der AK Labertal ergänzte den Vortrag mit der Ausstellung "Die Braunen Schwestern - Frauen in der Rechten Szene".
08.05.2012 in Veranstaltungen
Ausstellungseröffnung v.l.: Franz Bayer, Pfarrer Ulrich Fritsch, BGM Hans Lohmeier mit Frau, Karl Garscha, Bundesvorstand Seliger-Gemeinde, Rainer Pasta, Walter Wirth und Martin Auer
Widerstand-Verfolgung-Vertreibung-Integration
Stadterhebung und Aufblühen der ev. Kirchengemeinde spiegelt Einfluss der Vertriebenen auf Geiselhöring wieder
Die diesjährige Themenreihe des SPD-AK Labertal „Widerstand-Verfolgung-Vertreibung-Integration“ mit der Ausstellung „Sudetendeutscher Sozialdemokraten“ gastiert derzeit in Geiselhöring. Rainer Pasta, Sprecher des AK Labertal und der Straubinger Bürgermeister Hans Lohmeier eröffneten die Ausstellung am vergangenen Montag im Pfarrsaal der evangelischen Kirchengemeinde – hier wird sie bis zum 20. Mai täglich von 8 bis 22 Uhr zu sehen sein.
06.05.2012 in Veranstaltungen
120 Jahre BayernSPD
Einstimmung auf das Jubiläum am 8. Juli in Geiselhöring
Mittwoch, den 16. Mai um 19.30 Uhr im Gasthaus Wild, Geiselhöring
Im Rahmen der Themenreihe „Widerstand-Verfolgung-Vertreibung-Integration“ referiert Bastian Vergnon aus seiner Dissertation zum Thema „Der Einfluss der Sudetendeutschen Sozialdemokraten auf die BayernSPD“. Hierin untersucht er die Beziehungen zwischen den sudetendeutschen Sozialdemokraten, die sich nach ihrer Vertreibung aus der Tschechoslowakei in Bayern ansiedelten, und der bayerischen SPD von 1946 bis 1978.
04.05.2012 in Veranstaltungen
Ausstellungseröffnung in Geiselhöring am 7. Mai
Die Sudetendeutschen Sozialdemokraten - Von der DSAP zur Seliger-Gemeinde
„Die bewegte Geschichte aufrechter Kämpfer. Für Demokratie und gegen Faschismus. Für Völkerverständigung, gegen Nationalismus und Ignoranz“, so fasst Karl Garscha vom Bundesvorstand der Seliger-Gemeinde die Inhalte der Ausstellung „Die Sudetendeutschen Sozialdemokraten - Von der DSAP zur Seliger-Gemeinde“ zusammen, die am kommenden Montag, den 7. Mai um 19.30 Uhr im Pfarrsaal der evangelischen Kirche in Geiselhöring eröffnet wird. Karl Garscha führt persönlich durch die Ausstellung und stellt sich den Fragen der Besucher.
26.04.2012 in Veranstaltungen
Unser gemeinsames Haus Europa
Wie Heimatvertriebene Brücken bauen
Das Schicksal der Heimatvertriebenen ist bis heute unvergessen und muss - gerade vor dem Hintergrund des wieder erstarkten Rechtsradikalismus in Europa – immer wieder in Erinnerung gerufen werden. Bis August 1950 waren acht Millionen Menschen aus ihrer Heimat in den westlichen Besatzungszonen angekommen. Weitere vier Millionen hatten auf dem Gebiet der späteren DDR Zuflucht gesucht. Zu dieser Zeit steckte der Wiederaufbau in den Anfängen. Viele lebten arm und unter schwierigsten Verhältnissen in überfüllten Lagern, waren arbeitslos oder unterqualifiziert beschäftigt und hofften immer noch auf eine Rückkehr in die Heimat. Diese Lage hätte ein idealer Nährboden für radikale Verirrungen sein können. Die Heimatvertriebenen erteilten dem jedoch eine klare Absage. Sie verabschiedeten die "Charta der Heimatvertriebenen" und brachten damit zum Ausdruck, dass Rache und Gewalt für sie kein Weg in die Zukunft sind und dauerhafter Frieden nur in einem geeinten Europa möglich ist.
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.