Veranstaltungen
17.10.2015 in Veranstaltungen
Eine Ausstellung, die nachdenklich stimmt: Johanna Werner-Muggendorfer (re.) mit Gastgeber Pfarrer Michael Murrmann-Kahl sowie der Initiatorin und Schirmherrin Ruth Müller (Mitte)
Eindrucksvolle Finissage des Fotoprojekts "Irgendwo auf der Welt, Flucht und Vertreibung" in Neustadts evangelischem Gemeindezentrum I.R.E.N.E. Fotos und Texte stießen in der Woche, in der sie dort gezeigt wurden, auf großes Interesse.
05.10.2015 in Veranstaltungen
Beim Filmabend zu den "Comedian Harmonists": Rainer Pasta mit der Konfirmantengruppe der Kreuzkirche und einigen Asylbewerber
Gesprächskreis mit Asylbewerbern – „Comedian Harmonists“ als Beispiel für Vertreibung aus Deutschland
Viele Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus Geiselhöring folgten der Einladung des Helferkreises zum Gespräch im Rahmen der Ausstellung „Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 – 2015“ im Gemeindesaal der Kreuzkirche am vergangenen Donnerstag. Vorher tagte der Helferkreis mit u.a. mit Herrn Eckstein vom Landratsamt und Barbara Glöbl von der Stadtverwaltung. Als weiteren Programmpunkt der Ausstellung präsentierte der AK Labertal zum Motto „Irgendwo auf der Welt...“ den Kinofilm „Comedian Harmonists“, der die Geschichte der weltberühmten Gruppe aufgreift und ihr Zerbrechen auf Druck des NS-Regims darstellt. 3 Mitglieder waren Juden und mussten Deutschland verlassen. Ihr letztes Lied in München: „Irgend wo auf der Welt gibt's ein kleines bisschen Glück“.
05.10.2015 in Veranstaltungen
Neue Heimat in Niederbayern
Eine Ausstellung im evangelischen Gemeindezentrum "I.R.E.N.E" in Neustadt zeigt Flucht und Vertreibung evangelischer Christen.
Um Flucht und Vertreibung geht es in einer Ausstellung, die ab Montag im evangelischen Gemeindezentrum "I.R.E.N.E" an der Schillerstraße gezeigt wird. Es ist ein Thema, das aktueller nicht sein kann. Allerdings ist der Inhalt dieser Ausstellung nicht die aktuelle Flucht hunderttausender Menschen über das Mittelmeer nach Europa, sondern die Ankunft evangelischer Christen aus Schlesien nach dem Zweiten Weltkrieg in Bayern.
04.10.2015 in Veranstaltungen von SPD Landkreis Landshut
Kirchweihsonntag der Landkreis-SPD beschäftigt sich mit selbstbestimmter Teilhabe
Im Rahmen der letzten Kreisvorstandssitzung diskutierten die SPD-Mitglieder über die Ergebnisse aus den verschiedenen Aktionen der Kampagne „Bayern Barrierefrei“.
30.09.2015 in Veranstaltungen
Für Gäste und Zeitzeugen gab es, als Erinnerung an die Comedian Harmonists, einen „kleinen grünen Kaktus“: Pfarrer Ulrich Fritsch (re.) und AK Sprecher und Rainer Pasta (2.v.li) mit Bürgermeister Herbert Lichtinger (6.v.re.), Helga Ohneis und Ruth Metzger (7.u.8.v.re), Manfred Mletzko und Eduard Neuberger (3.u.5.v.li.) sowie Horst-Falko Bilek (5.v.re.) und die eritreischen Flüchtlinge in Geiselhöring.
„Irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bisschen Glück“
Wanderausstellung „Flucht, Vertreibung und Asyl 1945-2015“ macht Station in Geiselhöring
Die evangelische Kirchengemeinde Geiselhöring und der SPD Arbeitskreis Labertal luden am vergangenen Montag zur Ausstellungseröffnung in die Kreuzkirche in Geiselhöring ein. Die Vernissage mit anschließender Erzählrunde, bei der Zeitzeugen die Möglichkeit hatten, ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen, stand unter dem Motto „Irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bisschen Glück“. Angelehnt an den bekannten Titel der Comedian Harmonists wurde eine Brücke zur aktuellen Asylproblematik geschlagen. Inhalt der Ausstellung ist die Ankunft evangelischer Christen aus Schlesien in der Region Labertal 1945/46 und ist noch bis Sonntag, den 4. Oktober in der Kreuzkirche zu sehen.
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.