Allgemein
06.01.2013 in Allgemein
In Erinnerung an zwei prominente Pfaffenberger: Das Ehepaar Ackerl (re.), Franz Graf (3.v.re) Madlen Melzer und SPD-Ortsvorsitzender sowie Gandorfer Enkel Burkhard Gandorfer.
Ein Blumengebinde für den Revolutionär
SPÖ Vorsitzender von Oberösterreich, Josef Ackerl, gedenkt Ludwig Gandorfer
Der stellvertretende Landeshauptmann und SPÖ-Vorsitzende, Josef Ackerl, und seine Frau Veronika verweilten am vergangenen Samstag im Labertal. Ackerl bestritt am Abend die Rede zum traditionellen 3-Königs-Treffen der Labertaler SPD in Schierling zum Thema „Rot bewegt seit 150 Jahren. Unsere Grundwerte - der Kompass für die Zukunft“. In diesem Zusammenhang lies es sich das Ehepaar Ackerl nicht nehmen, die sozialdemokratische Keimzelle der Revolution 1918 im Labertal, den Zollhof in Pfaffenberg und das Grab des Revolutionärs Ludwig Gandorfer zu besuchen. Der erblindete Bauernsohn aus Pfaffenberg schritt Arm in Arm mit Kurt Eisner den Revolutionären voran. Sein Bruder Karl, ebenfalls auf dem Zollhof in Pfaffenberg zuhause, unterstützte die Idee seines Bruders und führte sie nach dessen mysteriösen Unfalltod bis 1932 als Abgeordneter im Bayerischen Landtag weiter. Karl Gandorfer starb 1932, kurz vor der Machtergreifung der Nazis 1933. Er hatte schon früh vor den Nationalsozialisten gewarnt und diese stets bekämpft. „In ehrendem Gedenken“ steht auf der weiß-roten Schleife des Blumengebindes, das der Vorsitzende der SPÖ ÖO und Vertreter des SPD-Ortsvereins und des AK Labertal niederlegten. Anschließend lud Burkhard Gandorfer, ein Enkel von Karl Gandorfer, die Gäste zu einem kurzen Besuch in den Zollhof ein.
06.01.2013 in Allgemein
Josef Ackerl und seine Frau Veronika (vorne) am Gedenkstein in Laberweinting, mit dabei Madlen Mälzer (re.) und Rainer Pasta (2.vli.) für den SPD AK Labertal.
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Im stillem Gedenken
Der stellvertretende Landeshauptmann von Oberösterreich, Josef Ackerl, und seine Frau Veronika legten am vergangenen Samstag mit den Vertretern des SPD-Arbeitskreises Labertal am Gedenkstein für die „Toten Engel von Laberweinting“ ein Blumengebinde nieder. „In stillem Gedenken – SPÖ OÖ und SPD AK-Labertal“ steht auf der rot-weißen Schleife. Ackerl und seine Frau weilten im Labertal und es war ihnen ein persönliches Anliegen, den Gedenkstein in Laberweinting zu besuchen. Der AK Labertal hatte bei den Recherchen zum „Polenkinderlager Laberweinting 1944/45“ auch den Gedenkort in Pichl bei Wels besucht, wo in Schloß Etzelsdorf eine ähnliche Einrichtung betrieben wurde.
Sehr irritiert zeigte sich der Gast aus Österreich, immerhin der zweithöchste Repräsentant des Bundeslandes Oberösterreich, darüber, dass man sich in Laberweinting anzumelden habe, bevor man Blumen an einem Gedenkstein an der Kirche niederlegen will, wie der herbeieilende Dorfpfarrer sehr unfreundlich zur Kenntnis gab.
20.12.2012 in Allgemein von SPD Landkreis Landshut
Weihnachts- und Neujahrsgruß der SPD im Landkreis Landshut
18.12.2012 in Allgemein von SPD Landkreis Landshut
"Mehr Demokratie wagen" und "Wo ein Willy ist, ist auch ein Weg" - diese Sätze fallen oft, wenn die Rede von Willy Brandt ist. Am 18. Dezember 1913 wurde Willy Brandt in Lübeck geboren - heute wäre also sein 99. Geburtstag. Anlass für einen kleinen Beitrag auf unserer Homepage.
07.12.2012 in Allgemein
Informierten sich über Mineralwasser aus Schierling: MdB Marianne Schieder (3.v.li) und MdL Reinhold Perlak (2.v.re.) sowie Kommunalpolitiker aus der Region mit stellv. Landrat Sepp Weitzer (3.v.re.) an der Spitze. Durch das Unternehmen führte das Ehepaar Sillner (jeweils außen)
Mineralwasser: ursprünglich und rein!?
SPD besuchte die LABERTALER Heil- und Mineralquellen Getränke Hausler GmbH in Schierling
Auf Einladung der Inhaber-Familie Sillner besuchten die Abgeordneten Marianne Schieder (Bundestag) und Reinhold Perlak (Landtag) mit Vertretern der regionalen SPD den familiengeführten, mittelständischen Mineralbrunnenbetrieb LABERTALER in Schierling. Neben der technischen Ausstattung beeindruckte vor allem die regionale und umweltbewusste Ausrichtung der Firma. Das Mineralwasser aus dem Labertal besticht durch herausragende Qualität. Die jährliche Goldprämierung der DLG für das Mineralwasser aus dem LABERTALER Stephanie Brunnen sowie Testurteile mit „sehr gut“, zum Beispiel von Stiftung Warentest belegen dies.
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.