Zum 99. Geburtstag von Willy Brandt

Veröffentlicht am 18.12.2012 in Allgemein

"Mehr Demokratie wagen" und "Wo ein Willy ist, ist auch ein Weg" - diese Sätze fallen oft, wenn die Rede von Willy Brandt ist. Am 18. Dezember 1913 wurde Willy Brandt in Lübeck geboren - heute wäre also sein 99. Geburtstag. Anlass für einen kleinen Beitrag auf unserer Homepage.

Der SPD-Kreisverband konnte in diesem Jahr sein 40jähriges Jubiläum feiern. 1972 wurden im Zuge der Gebietsreform die Landkreis- und Gemeindegrenzen neu geordnet und so mussten sich auch die politischen Gruppierungen neu zusammen schließen.

Als SPD haben wir im Landkreis Landshut an das Jahr 1972 erinnert, aber auch die Gelegenheit genutzt, jenen zu danken, die vor 40 Jahren in die SPD eingetreten sind. Und das waren viele. Der damalige Geschäftsführer Franz Wagner erinnerte sich: "Täglich waren Mitgliedsanträge in der Post - wir haben es kaum geschafft, die neuen Mitgliedsbücher auszufüllen". Der Bundestagswahlkampf 1972 mobilisierte die Menschen - die Wahlbeteiligung betrug 91,1 Prozent und Willy Brandt wurde erneut zum Bundeskanzler gewählt. Bei unserem Festabend erinnerten sich unsere Jubilare mit glänzenden Augen an diese Zeit, die eine Aufbruchstimmung für die junge Bundesrepublik Deutschland verspracht.

Wir denken heute dankbar an einen großartigen Mann und charismatischem Politiker. Der SPD-Vorsitzende, erste deutsche sozialdemokratische Kanzler und Friedensnobelpreisträger hat die deutsche Geschichte nicht nur durch seine Ostpolitik geprägt. Ein Mensch wie er war und ist noch immer Inspiration und Ansporn!

In seiner Abschiedsrede auf dem Kongress der Sozialistischen Internationale in Berlin am 15. September 1992 hieß es:

"Unsere Zeit steckt, wie kaum eine andere zuvor, voller Möglichkeiten - zum Guten und Bösen.
Nichts kommt von selbst. Darum - besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, daß jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll."

Worte, die auch 20 Jahre später für uns noch Auftrag und Verpflichtung sind!

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.