SPÖ-Vorsitzender und stellv. Landeshauptmann von Oberösterreich, Josef Ackerl besucht das Labertal 1

Veröffentlicht am 06.01.2013 in Allgemein

Josef Ackerl und seine Frau Veronika (vorne) am Gedenkstein in Laberweinting, mit dabei Madlen Mälzer (re.) und Rainer Pasta (2.vli.) für den SPD AK Labertal.
.

Im stillem Gedenken

Der stellvertretende Landeshauptmann von Oberösterreich, Josef Ackerl, und seine Frau Veronika legten am vergangenen Samstag mit den Vertretern des SPD-Arbeitskreises Labertal am Gedenkstein für die „Toten Engel von Laberweinting“ ein Blumengebinde nieder. „In stillem Gedenken – SPÖ OÖ und SPD AK-Labertal“ steht auf der rot-weißen Schleife. Ackerl und seine Frau weilten im Labertal und es war ihnen ein persönliches Anliegen, den Gedenkstein in Laberweinting zu besuchen. Der AK Labertal hatte bei den Recherchen zum „Polenkinderlager Laberweinting 1944/45“ auch den Gedenkort in Pichl bei Wels besucht, wo in Schloß Etzelsdorf eine ähnliche Einrichtung betrieben wurde.

Sehr irritiert zeigte sich der Gast aus Österreich, immerhin der zweithöchste Repräsentant des Bundeslandes Oberösterreich, darüber, dass man sich in Laberweinting anzumelden habe, bevor man Blumen an einem Gedenkstein an der Kirche niederlegen will, wie der herbeieilende Dorfpfarrer sehr unfreundlich zur Kenntnis gab.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.