Veranstaltungen
23.11.2012 in Veranstaltungen
von links nach rechts MdL Reinhold Perlak, MdB Marianne Schieder, Madlen Melzer, Thomas und Gundula Rauch, Armin Buchner, Stefan Hurzmeier, Josef Weitzer
Jahresabschlussfeier der Schierlinger SPD
Mitgliederehrung durch MdB Marianne Schieder Ehrenamtspreis für die Malteser
Ganz im Zeichen des Ehrenamtes stand wieder in diesem Jahr die Jahresabschlussfeier der Schierlinger SPD. Mit ihr ist ein Ehrennachmittag verbunden, in dessen Zentrum die Ehrung langjähriger Mitglieder und die Verleihung des Ehrenamtspreises durch Marktrat Armin Buchner an die Ortsgruppe Grafentraubach/Oberdeggenbach des Malteser-Hilfsdienstes stand. Die Laudatio auf den Preisträger hielt der frühere Straubinger Oberbürgermeister und Landtagsabgeordnete Reinhold Perlak.
18.11.2012 in Veranstaltungen von SPD Bezirk Oberpfalz
Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung gastiert in Nürnberg
Vom Barrikadenkampf während der Revolution 1848 über die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereines durch Ferdinand Lassalle im Jahr 1863 bis zu der Ostpolitik Willy Brandts und dem Atomausstieg der heutigen SPD: Die deutsche Sozialdemokratie hat stets politische Akzente gesetzt. Zunächst
soziale Bewegung, dann auch Partei, erkämpfte sie die Demokratie und trieb den Ausbau des Sozialstaats voran. Selbst angesichts der Verfolgung durch Nationalsozialisten und SED-Regime blieb sie ihren Grundwerten treu.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat zum Jubiläumsjahr der SPD eine Wanderausstellung erarbeitet die vom 07. Dezember bis 05. Januar im Rathaus von Nürnberg gastiert. Die Ausstellungseröffnung mit Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister von Nürnberg findet am 06.12. um 19:00 Uhr statt.
04.11.2012 in Veranstaltungen
Beim Historischen Themennachmittag in Schierling: BR-Journalist Thomas Muggenthaler ((2.v.l.), AK-Labertal-Sprecher Rainer Pasta (re) sowie Ortsvorsitzende Madlen Melzer (2.v.re) und Marktrat Armin Buchner (li)
„Verbrechen Liebe“ – BR-Journalist Thomas Muggenthaler liest in Schierling
Mit seiner Buchlesung setze Thomas Muggenthaler, Journalist beim Bayerischen Rundfunk, am 3. November im Gasthaus Aumeier in Schierling die zeithistorischen Veranstaltungen zur NS- Terrorherrschaft in der Region Labertal fort. Eingeladen hatte der SPD-AK Labertal und der Ortsverein Schierling.
„Verbrechen Liebe. Von polnischen Männern und deutschen Frauen: Hinrichtungen und Verfolgung in Niederbayern und der Oberpfalz während der NS- Zeit“ heißt der Titel von Muggenthaler‘s viel beachtetem Buch. Das Vorwort dazu hatte der Leiter der KZ- Gedenkstätte Flossenbürg, Jörg Skriebeleit, geschrieben. Es dokumentiert die Liebesgeschichten und ihr tragisches Ende von 28 polnischen Männern und einheimischen Mädchen während der Kriegsjahre 1941 bis 1944. 22 von ihnen wurden an ihren Arbeitsorten erhängt, vier weitere im KZ Flossenbürg; nur zwei der geschilderten polnisch- ostbayerischen „Lovestories“ endeten ohne Hinrichtung der polnischen Väter. Die Mädchen konnten von Glück reden, wenn sie nur eine Gefängnisstrafe erhielten; viele von ihnen wurden zum Beispiel ins Frauen- KZ Ravensbrück verschleppt.
04.11.2012 in Veranstaltungen
Ein Treffen mit alten und neuen Freunden: Die Mitglieder des AK Labertal Armin Buchner aus Schierling (2.v.li.) und Rainer Pasta aus Geiselhöring (re.) trafen bei der Bundesversammlung der Seliger Gemeinde in Bad Alexandersbad die beiden Ausstellungsbetreuer Gustl Roth (li.) und Karl Garscha (Mitte) wieder. Ein besonderes Kennenlernen gab es mit Olga Sippl (92) (2.v.re), der „Grande Dame“ der Seliger Gemeinde, die dem AK Labertal bescheinigte: „Wie der AK-Labertal unsere Ausstellung „Von der DSAP zur Seliger Gemeinde – Sozialdemokratische Sudetendeutsche“ in der Region Labertal umgesetzt hat, ist einmalig. Mit so viel Herzblut und Engagement müssen unsere sozialdemokratischen Werte vermittelt werden, dann ist mir um die Zukunft nicht bange!“
Der AK Labertal bei der Bundesversammlung der Seliger Gemeinde
Die Zukunft Europas und das Kennenlernen neuer Freunde standen auf dem Programm
Armin Buchner und Rainer Pasta vertraten als Neumitglieder der Seliger Gemeinde den AK Labertal bei deren Bundesversammlung in Bad Alexandersbad. Neben der Verleihung des Wenzel-Jaksch-Preises an Martin Schulz standen interessante Vorträge zur Europa-Krise auf dem Programm. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz und die beiden Labertal lernten eine ganze Reihe Sudetendeutscher Sozialdemokraten, nicht nur aus Bayern, kennen.
04.11.2012 in Veranstaltungen
Referent Albert Eichmeier (2.vli.) mit AK-Labertal-Sprecher Rainer Pasta, Kirstin Reiter (OV-Vorsitzende Langquaid), Madien Melzer (OV-Vorsitzende Schierling) und Marktrat Armin Buchner (von rechts).
„Ich werde die Hakenkreuzfahne mit Mörtel anwerfen und einmauern."
Albert Eichmeier referierte zum wiederholten Male zum „Kleinen Widerstand im Labertal“
Bereits zum zweiten Mal lud der SPD-Ortsverein Schierling zusammen mit dem Arbeitskreis Labertal im Rahmen der Vortragsreihe „Der Kleine Widerstand im Labertal" zum historischen Themennachmittag ins Gasthaus Aumeier ein. Referent Albert Eichmeier aus München, beleuchtete dabei wieder Geschichten von Menschen aus Schierling und Umgebung, die sich in der Nazizeit dem Regime widersetzten.
Albert Eichmeier recherchiert für den AK Labertal in Staats- und Bundesarchiven über Strafverfahren vor dem Sondergericht München gegen Bürger der Altlandkreise Rottenburg und Mallersdorf, die dem Nazi-Regime – wenn auch nur im Kleinen – Widerstand leisteten. In seinem Vortrag stellte er anhand von neuen Fällen dar, wie die nationalsozialistische Diktatur mit diesen kritischen Bürgern verfuhr. Dabei belegte der Referent seine Aussagen wie gewohnt mit Kopien der Originalakten, zitierte und erläuterte die Schriftstücke aus den einschlägigen Gerichtsakten. Eingangs berichtete Albert Eichmeier über die Tagebücher des Victor Klemperer, eines überlebenden Dresdner Juden, der sein Leben in Tagebüchern publizierte. U.a. auch die Rückkehr in den ersten Nachkriegstagen von München nach Dresden, bei der er das Labertal von Pfeffenhausen über Schierling und Eggmühl durchquerte.
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.