10.11.2011 in Familie von SPD Bezirk Oberpfalz

Betreuungsgeld soll nur die CSU ruhig stellen

 

„Nein zum Betreuungsgeld – Familien- und Bildungspolitik zukunftsfähig gestalten“

"Das von der Regierungskoalition geplante Betreuungsgeld ist ein bildungspolitischer Kardinalfehler", erklärte die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder anlässlich einer aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag. Damit wird ein Anreizsystem geschaffen, mit dem Eltern ihren Nachwuchs von frühkindlicher Bildung fernhalten sollen. Mit dem Vorhaben wird einzig und allein das Ego der CSU befriedigt. Die Kanzlerin will damit die Querulantenpartei aus Bayern ruhig stellen, um den Koalitionsfrieden zu wahren.

09.11.2011 in Europa von SPD Bezirk Oberpfalz

Verfassungsgerichtsurteil zur Fünf-Prozent-Hürde nicht nachvollziehbar

 

Brandbeschleuniger für Rechts- und Linksradikalismus

Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament griff bislang in Deutschland die sogenannte „Fünf-Prozent-Hürde“. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied heute, dass dieses Recht gegen die Grundsätze der Wahlrechtsgleichheit und der Chancengleichheit politischer Parteien verstößt. Bayerns SPD-Abgeordneter im Europäischen Parlament, Wolfgang Kreissl-Dörfler, kann die Meinung des Gerichts nicht nachvollziehen: „Das Urteil wird in Zukunft radikalen und populistischen Parteien einen problemlosen Zugang in das Parlament gewähren, was in anderen Ländern teilweise jetzt schon zu beobachten ist und könnte ihnen helfen, ihre Strukturen zu festigen. Es ist möglich, dass sich das Urteil am Ende als Brandbeschleuniger für Rechts- und Linksradikalismus erweist.“

09.11.2011 in AntiFa/Migration von SPD Landkreis Landshut

Ausstellung an einem geschichtsträchtigen Tag eröffnet

 
Die Gäste bei der Ausstellungseröffnung mit Schulleitung, Bürgermeister und Elternbeirat

Erinnern, um verstehen zu können - Ausstellungsreihe zum Rechtsradikalismus im Vilstal macht Station in Gerzen

08.11.2011 in Landespolitik von SPD Bezirk Niederbayern

Im "Jahr der Frau" sind die Frauen leer ausgegangen

 

Niederbayerische SPD-Frauen kritisieren Seehofers Personalentscheidungen

"Gerade einmal ein Jahr ist es her, dass die CSU beim Parteitag eine Frauenquote beschlossen hat, und schon sind die Beschlüsse Makulatur, wenn es darum geht, Posten neu zu besetzen", kommentiert die stellvertretende Bezirksvorsitzende der niederbayerischen SPD, Rita Hagl die Personalrochade Horst Seehofers. Alle Posten, die nach dem Rücktritt des Finanzministers Fahrenschon neu besetzt werden mussten, wurden an Männer vergeben, kritisierte auch die Passauer AsF-Vorsitzende Katja Reitmaier. Dabei seien beispielsweise gerade Ressorts wie Umwelt, Gesundheit und Bildung Bereiche, in denen Frauen aus ihrem reichen Erfahrungsschatz schöpfen könnten und wichtige Aspekte aus den eigenen Familien einbringen könnten. Und SPD-Frauen wie Manuela Schwesig und Hannelore Kraft haben schon bewiesen, dass Frauen auch sehr gut führen können.

"2011 wurde bei der CSU als Jahr der Frau ausgerufen", so Ruth Müller, Kreis- und Fraktionsvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut. Wenn das Ziel dabei sei, den Frauenanteil zu verbessern und die Mitwirkungsmöglichkeiten attraktiver zu gestalten, dann wurde mit diesen Personalentscheidungen das Ziel eindeutig verfehlt, stellten die drei niederbayerischen SPD-Frauen fest.

08.11.2011 in MdB und MdL von SPD Bezirk Oberpfalz

Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen"

 

Beste Zukunftsideen gesucht – MdL Reinhold Strobl ruft zur Teilnahme am Wettbewerb auf

Auch im Jahr 2012 zeichnet die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zusammen mit der Deutschen Bank wieder zukunftsweisende Ideen und Projekte aus allen Teilen Deutschlands aus. Bewerben können sich Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kunst- und Kultureinrichtungen, Bildungsträger sowie soziale Einrichtungen und Initiativen, die mit einem innovativen Projekt einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten. MdL Reinhold Strobl: „Die Oberpfalz ist eine Region der Ideen. Ich bin überzeugt davon, dass sie viele Impuls gebende Projekte aufweisen kann und würde mich über zahlreiche Bewerbungen sehr freuen“.

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.