05.05.2015 in Veranstaltungen

Einladung

 

Kathrine Kressmann Taylor

Adressat unbekannt

Das "Meisterwerk einer aufs Äußerste verknappten Erzählkunst" (FAZ) erscheint als Neuausgabe zum 75. Jubiläum seiner Erstveröffentlichung. Adressat unbekannt, der große literarische Erfolg von Kathrine Kressmann Taylor, die als Schriftstellerin nur mit ihren beiden Nachnamen an die Öffentlichkeit trat, ist ein Roman von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtübernahme, schildert er die tragische Entwicklung einer Freundschaft und die Geschichte einer bitterbösen Rache. "Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen", schreibt Elke Heidenreich in ihrem Nachwort. "Diese Geschichte ist meisterhaft, sie ist mit unübertrefflicher Spannung gebaut, in irritierender Kürze, kein Wort zu viel, keines fehlt ... Nie wurde das zersetzende Gift des Nationalsozialismus eindringlicher beschrieben. Adressat unbekannt sollte Schullektüre werden."

09.04.2015 in Veranstaltungen

Geschichtswerkstatt "Todesmärsche"

 

Anfang Mai jährt sich das Ende des 2. Weltkriegs zum 70. Mal. Sicherlich gibt es dazu vielfältige Gedenk- und Erinnerungsveranstaltungen. Doch vor der Befreiung durch die Amerikaner zogen Tausende von KZ-Häftlingen auf den sogenannten Todesmärschen durch sehr viele Gemeinden unserer Region. Auf detaillierten Karten werden nach und nach die bisherigen Erkenntnisse, unsere Region betreffend, dargestellt und dokumentiert:

KZ-Zugtransporte durch Niederbayern

Todesmarsch Flossenbürg - Wörth a.D. - Ergoldsbach / Bogen-Vilsbiburg

Todesmarsch Flossenbürg - Straubing - Landshut - Freising - Dachau

Evakuierungsmarsch aus dem Gefängnis Straubing

Todesmärsche zur Evakuierung der KZ Aussenlagers Plattling und Ganacker sowie KZ Aussenlagers Colosseum Regensburg

Todesmarsch zur Evakuierung des KZ Aussenlagers Hersbruck

Evakuierungsmarsch englischer Kriegsgefangener aus Polen nach Niederbayern

Video zum Thema aus Neunburg v.W.

24.02.2015 in Veranstaltungen

Traditionelles Fischessen in Ergoldsbach

 

Die Welt - aus den Fugen. Europa – im Wanken.

SPD-Landtagsabgeordnete Natascha Kohnen mit klaren Worten auch zur Energiepolitik

Die Landtagsabgeordnete Natascha Kohnen gibt sich beim 42. traditionellen Fischessen der Ergoldsbacher SPD im Gasthaus Dallmeier nachdenklich im Allgemeinen und kämpferisch in der Sache.  SPDler aus der ganzen Region sind gekommen, um die Fastenzeit mit paniertem Fisch und klaren Worten zu beginnen. Dem kam die SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen in ihrer Rede gerne nach. Die Welt - aus den Fugen. Europa – im Wanken. Dazu die Energiewende als eine der größten Aufgaben der vergangenen Jahrzehnte. Für einiges, was Kohnen konstatiert, macht sie die CSU zumindest mitverantwortlich, vor allem für die Demokratiekrise.

 

20.02.2015 in Veranstaltungen von SPD Landkreis Landshut

Beim Politischen Aschermittwoch 2015

 

Über 2.500 Gäste beim Politischen Aschermittwoch der SPD in Vilshofen

"16 Busse sind diesmal da, mit Kennzeichen von Main-Spessart-Kreis bis Traunstein", freute sich Organisationsleiter Rainer Glaab von der BayernSPD. Einer davon kam aus Landshut. Schon früh um 7 Uhr ,machten sich auch die Genoss_innen aus dem Raum Landshut auf den Weg, um das in Vilshofen mitzuerleben.

19.02.2015 in Veranstaltungen von SPD Bezirk Niederbayern

Über 2.500 Gäste beim Politischen Aschermittwoch der SPD in Vilshofen

 

Vilshofen. "Wo die SPD regiert, geht es den Menschen besser!" Mit dieser Feststellung hat der Landesvorsitzende der BayernSPD, Florian Pronold, den Politischen Aschermittwoch der BayernSPD in Vilshofen eröffnet. Pronold verwies auf die sozialdemokratischen Erfolge in der Großen Koalition wie den Mindestlohn oder die Rente nach 45 Beitragsjahren. Einen Seitenhieb hatte er für die Proteste gegen den angeblich zu bürokratischen Mindestlohn übrig: „Nur wer ein Depp ist oder ein Gauner, der ist nicht in der Lage seine Arbeitszeit aufzuschreiben.“ Pronold kritisierte zudem den chaotischen Kurs der CSU in der Energieversorgung: "Horst Seehofer ist in der Energiepolitik ein Standortrisiko für Bayern - das größte in unserer Geschichte."

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.