22.10.2014 in Arbeitsgemeinschaften von SPD Bezirk Niederbayern

Neuwahlen bei der AfA Niederbayern

 

„SPD verleiht der Grossen Koalition eine sozialdemokratische Prägung“

Neuwahlen bei der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen  - Harald Unfried als Vorsitzender bestätigt – Bundestagsabgeordnete Christian Flisek und Rita Hagl-Kehl sowie DGB-Kreisvorsitzender Thomas Müller sprachen Grussworte

Mit einer neugewählten Vorstandschaft will sich die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in Niederbayern für die Arbeit in den kommenden Jahren rüsten. Bei den Neuwahlen am vergangenen Freitag im Plattlinger „Preysinghof“ bestätigten die Mitglieder einstimmig ihren Vorsitzenden Harald Unfried aus Landshut.

Mit dem dem verdi-Gewerkschaftssekretär Hartmut Veitengruber, dem Betriebsrat Markus Kiefl und dem AfA-Landesvorstandsmitglied Irene Ilgmeier bestätigte die Konferenz auch die drei bisherigen Stellvertreter. Neugewählt als Stellvertreter wurde Robert Pfannenstiel, der sich im Rahmen seiner Vorstellungsrede für eine konsequente Bekämpfung des Missbrauchs bei den Werkvertägen aussprach.

Der niederbayerische SPD-Bezirksvorsitzende und Passauer Bundestagsabgeordnete Christian Flisek sprach sich in seinem Grusswort dafür aus, die Arbeit der Geheimdienste auf eine zeitgemässe Grundlage zu stellen und sie endlich einer effektiven parlamentarischen Kontrolle zu unterwerfen. Von den US-amerikanischen und britischen Nachrichtendiensten forderte er Kooperation und ein Ende der Abschottungspolitik ein. Flisek ist bekanntlich der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss. Den Untersuchungsausschuss wertete Flisek als Zeichen dafür, das das Grundrecht auf Privatheit und auf informationelle Selbstbestimmung noch etwas wert seien. Die Abgeordnete Rita Hagl-Kehl drückte ihre Verbundenheit mit den politischen Werten und Zielen der SPD-Arbeitsgemeinschaft aus und betonte, wie enorm wichtig es gewesen sei, in den Koalitionsverhandlungen bei den SPD-Kernthemen hart zu bleiben. Der DGB-Kreisvorsitzende Thomas Müller bezeichnete die SPD-Verhandlungserfolge beim Mindestlohn und bei der Rente als erste wichtige Schritte auf dem Weg zu einer sozialeren Gesellschaft. Doch immer noch bleibe viel zu tun, so etwa bei der Eindämmung der Leiharbeit und bei den Werkverträgen. Bei der Mütterrente sprach sich der DGB-Chef zudem für eine systemgerechte Finanzierung über Steuermittel aus.

In seinem Rechenschaftsbericht zog der alte und neue AfA-Vorsitzende Harald Unfried eine Zwischenbilanz aus dem ersten Jahr der Grossen Koalition. Die SPD hätte es geschafft, der Bundesregierung eine klar sozialdemokratische Prägung zu verleihen und originär sozialdemokratische Kernanliegen wie den Mindestlohn, die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren oder die Mietpreisbremse bei Neuvermietungen durchzusetzen. Mit der sog. „Mütterrente“ werde endlich eine lang schwelende Gerechtigkeitslücke geschlossen. Während die sozialdemokratische Arbeitsministerin Andrea Nahles im Eiltempo konkrete Konzepte umsetze, die zu sozialen Verbesserungen für viele Millionen Menschen führten, stritten sich die Unionsparteien untereinander wegen des Mautkonzepts. Unfried verwies dabei auf die hartnäckige Arbeit der AfA und der in der SPD organisierten Gewerkschaftler, der seit beinahe zehn Jahren für diese Konzepte geworben hätten. Die Richtung stimme nun wieder. Unfried: „Doch wir dürfen uns keineswegs auf dem Erreichten ausruhen“.

 

21.10.2014 in Veranstaltungen

Geschichtswerkstatt in Geiselhöring

 

Hella Meister mit dem Modell der „ SMS Seeadler“ sowie Archivarin Karin Hagendorn und AK-Sprecher Rainer Pasta

 

Enkel-Generation pflegt das Andenken an die Großväter bis heute

„Museum der Seefahrt“ zweite Station der „Geschichtswerkstatt 1. Weltkrieg“

 

Das „Museum der Seefahrt“ in Geiselhöring war, nach dem Heimatmuseum Ergoldsbach, die zweite Station der „Geschichtswerkstatt 1. Weltkrieg“ des SPD-Arbeitskreises Labertal. Am Samstagnachmittag konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Familien-Erinnerungsstücke aus dem 1 Weltkrieg zeigen und im geschichtlichen und regionalen Kontext bewerten lassen. Die Fundstücke im Raum Großraum Geiselhöring zeichneten sich durch komplexe Sammlungen zu einzelnen Personen aus, wohingegen bisher immer nur Einzelstücke zur Ansicht kamen. Am Sonntag zum Tag der offenen Türe im Museum konnte sich die Bevölkerung einen Teil der eingereichten Stücke und die umfangreiche Museums-Sammlung ansehen. „Auch die Verbindung der kaiserlichen Marine zu unserer Region konnten wir mit dem Matrosen Karl Mühldorfer aus Mengkofen und  Oberleutnant zur See, Anselm Lautenschlager, Sohn des Ergoldsbacher Apotherkes Lautenschlager, herstellen“, freute sich Organisator Rainer Pasta.

21.10.2014 in Veranstaltungen von SPD Landkreis Landshut

TTIP darf nicht zur Blaupause für andere Abkommen werden

 

Kirchweihsonntag der Landkreis-SPD befasste sich mit Handelsabkommen

Stimmungsvoll spielte Valerian Thielicke am Sonntag nachmittag im lichtdurchfluteten Wintergarten der Eskara auf der Geige die „Europahymne“, als er jäh von der Kreisvorsitzenden Ruth Müller, MdL unterbrochen wurde, die ihn fragte, ob die Europahymne nach dem Abschluss des Freihandelsabkommens überhaupt noch gespielt werden dürfe.

21.10.2014 in Presse von SPD Bezirk Oberpfalz

Anne Frank-Botschafterinnen aus der Oberpfalz stellen Projekt im Bundestag vor

 
V.l. Sophie Salfetter, MdB Uli Grötsch, Theresia Wittmann. (Bild: Anne Frank Zentrum)

Die 17-Jährige Sophie Salfetter aus Altenstadt und die 16-Jährige Theresia Wittmann aus Tännesberg stellten zum Abschluss ihrer Ausbildung zu Anne Frank-Botschafterinnen ihr Botschafterprojekt „See(m) different – wie Diskriminierung entsteht und Vorurteile wachsen“ im Deutschen Bundestag vor. MdB Uli Grötsch, der es sich nicht nehmen ließ, die beiden Schülerinnen persönlich in Berlin zu begrüßen, zeigte sich beeindruckt: „Das Engagement von Sophie Salfetter und Theresia Wittmann finde ich außerordentlich vorbildlich und unterstütze sie gerne bei ihrer Arbeit gegen Rechtsradikalismus und Vorurteile gegen ausländische Mitbürger in der Gesellschaft.“

20.10.2014 in Gesundheit von SPD Landkreis Landshut

Wieder selbständig zu werden ist das Ziel

 

MdL Müller informierte sich über Betreuung für psychisch kranke Menschen

"Ich wusste gar nicht, wieviel Arbeit ein Haushalt macht", bekannte Herr Z. freimütig beim Besuch der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller im Haus Isar, der Wohnstätte des Soziotherapeutischen Zentrums für psychisch kranke und suchtkranke Menschen (STZ) in Landshut. Nach seinem Aufenthalt in einer der drei Wohngruppen des Haus Isar mit sieben weiteren Bewohnern ist er nun in die dem Haus angegliederte "Trainingswohnung" gezogen und übt nun, den Alltag mit Kochen, Putzen, Waschen und Einkaufen selbst zu bewältigen.

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.