Flug-Emissionen kritisch prüfen

Presse

Flug-Emissionen sind bereits heute für etwa 5 Prozent der globalen klimawirksamen Emissionen verantwortlich. Bei ungebremstem Wachstum könnten sie sich bis zum Jahr 2050 vervierfachen und damit die Begrenzung des Klimawandels unmöglich machen - egal wie groß die Fortschritte in anderen Sektoren sind.

„Wenn wir die Bekämpfung des Klimawandels ernst meinen, dann muss von Seiten der EU weiterhin Druck auf die Internationale Zivilluftfahrt ausgeübt werden“, so der Oberpfälzer SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug. „Wir müssen der Internationalen Zivilluftfahrt bei ihren Plänen zur Eindämmung ihrer CO2- Emissionen bis 2021 kritisch auf die Finger schauen", so Ertug weiter.

Die internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) hat 2016 auf Druck der Europäischen Union beschlossen, einen Plan zur Reduzierung und Kompensation von Kohlenstoff einzuführen (CORSIA). Damit kommt sie einem Auftrag nach, der ihr bereits mit dem Kyoto-Protokoll von den Vereinten Nationen erteilt wurde. „Wir Europaparlamentarier warten schon zu lange darauf, dass die internationale Luftfahrt ihrer Verantwortung gerecht wird. Wenn ihr eigenes Emissionssystem der Überprüfung der Europäischen Union nicht standhält, müssen wir den internationalen Flugverkehr endlich in den europäischen Emissionshandel einbeziehen. Wir werden uns den von ihr vorzulegenden Plan sehr genau ansehen - sie darf sich die Emissionen nicht mit zweifelhaften Zertifikaten schönrechnen", so Ertugs Kollege Tiemo Wölken, Mitglied des Umweltausschusses.

Seit 2012 müssen inner-europäische Flüge am Emissionshandel teilnehmen. Interkontinentale Flüge hingegen sind mit einer Ausnahmeregelung bisher davon ausgenommen. Die EU-Kommission hatte in ihrem Verordnungsentwurf vorgeschlagen, diese Ausnahmeregelungen auf unbestimmt zu verlängern. „Die EU-Kommission wollte der internationalen Luftfahrt einen Freifahrtschein erteilen. Es ist ein Erfolg des Europaparlaments, dass wir eine Überprüfung festgeschrieben haben“, erklären Ertug und Wölken abschließend.
Die Ausnahmeregelung wird nun bis Ende des Jahres 2023 verlängert, das Parlament wollte sie nur bis Ende 2020 verlängern.

 

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Der AK Labertal stellt sich vor:

Im Herbst 2008 schlossen sich die SPD-Ortsvereine im Labertal zu einem Aktionsbündnis zusammen. Gegenseitige Unterstützung sowie die Optimierung der Synergieeffekte, die gemeinsames Handeln bieten, waren Motivation und Ziel der Initiative. Mit Einbindung der SPD-Mandatsträger in der Region Labertal gelang es zum Europa- und Bundeswahlkampf, eindrucksvolle Informationsabende zu veranstalten. Mit der Wanderausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" die 2009 und 2010 in der Region flächendeckend gezeigt werden kann, positioniert sich der AK, wie zur Gründung beschlossen, deutlich gegen rechtsradikale Tendenzen in der Region. Auch die Ausstellungsreihe "gerade Dich, Arbeiter, wollen wir" - in Zusammenarbeit mit dem DGB - war ein Erfolg. Neben den Historischen Themennachmittagen hat sich der AK mit den Bonhoeffer-Wochen als die "kreativste und kompetenteste gesellschaftliche Gruppe" im Labertal präsentiert und die Menschen in der Region erreicht. Bei der Vergabe des Wilhelm_Dröscher-Preises 2011 musste sich der AK Labertal in der Kategorie "Kampf gegen Rechtsextremismus" nur Storch Heinar geschlagen geben Für den noch jungen AK Labertal und die 14 SPD- Ortsvereine des Großen und Kleinen Labertales ist der 3. Preis eine großartige Auszeichnung. Und für die SPD im Labertal ist die Präsentation beim Parteitag und die Bronzemedaille Ansporn und Auftrag, sich für die Menschen in der Region einzusetzen und ihnen die Grundwerte und die Politik der Sozialdemokratie zu vermitteln und ans Herz zu legen. Neben politischen Aktionen auf kommunaler, Landes-, Bundes- und Europaebene darf die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. So treffen sich die Mitglieder im AK-Labertal regelmäßig zu geselligen Veranstaltungen mit den Nachbarvereinen. Zu allen Aktivitäten des AK Labertal ist die interessierte Bevölkerung herzlich eingeladen.

 

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