Zweifel an deutsch-tschechischer Bahnverbindung

Veröffentlicht am 24.10.2011 in Verkehr

MdB Marianne Schieder: Finanzierung und Linienführung sind völlig unklar

Auch nach Aufnahme in Transeuropäisches Kernnetz bleibt nach Ansicht der SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder die Frage nach der Finanzierbarkeit der deutsch-tschechischen Bahnverbindung auf deutscher Seite unbeantwortet.
"Der Jubel über die Aufnahme der Strecke München – Furth – Prag in das neue Kernnetz der EU sei derzeit nicht angebracht", beurteilt sie die Pläne der Europäischen Kommission für den weiteren Ausbau der transeuropäischen Verkehrsnetze.

Ohne die Wichtigkeit einer schnellen und durchgehenden Bahnverbindung von München nach Prag schmälern zu wollen, stehe der tatsächlichen Realisierung ein bis dato nicht vorhandenes tragfähiges Finanzierungskonzept gegenüber. „Die Aufnahme ist zwar zu begrüßen, hinsichtlich der Finanzierung - insbesondere auf deutscher Seite- bestehen aber äußerst große Zweifel und auch die Linienführung ist völlig unklar. Die bisherigen Streckenneubau-Varianten führen alle an Schwandorf vorbei – das lehne ich entschieden ab“, stellt die Abgeordnete klar.

Bestätigt sieht sich MdB Marianne Schieder in ihrer Einschätzung durch eine Äußerung von Minister Ramsauer, der in der Mittelbayerischen Zeitung vom 24.10.2011 anlässlich einer CSU-Veranstaltung im Landkreis Neumarkt zitiert werde, dass dieser Schienenausbau noch nicht finanziert sei.

„Statt auf unbezahlbare Wunschzettel zu setzen, soll die CSU und ihr Verkehrsminister lieber deutliche Prioritäten für das für die Oberpfalz vorrangige und zentrale Bahnprojekt der Elektrifizierung der Strecke Hof – Regensburg setzen“, fordert Marianne Schieder.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.