Die Uni-Maut stoppen

Veröffentlicht am 25.10.2011 in Bildung

Die Delegation aus Landshut und Kelheim mit Generasekretärin Natascha Kohnen (2. v. l.)

SPD aus Landshut und Kelheim sammelt Unterschriften

Sehr erfolgreich sind die ersten Infostände zur Massenpetition der Landtags-SPD „Studiengebühren – NEIN DANKE“ im Landkreis Landshut angelaufen. Beim Landesparteitag der SPD in Treuchtlingen überreichten der Vorsitzende der AfB Landshut (Arbeitsgemeinschaft für Bildung), Herbert Lohmeyer und die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller die ersten Unterschriftenlisten an die Generalsekretärin der SPD, Natascha Kohnen. Für den SPD-Kreisverband Kelheim war Johann Kolbeck aus Rohr mit dabei, der ankündigte, auch im Landkreis Kelheim die Aktion zu unterstützen.

Die Massenpetition stößt auf große Resonanz bei Jung und Alt, berichteten Herbert Lohmeyer und Ruth Müller. Auch viele Großeltern hätten sich in die Unterschriftenlisten eingetragen, da es um die Zukunftschancen ihrer Enkelkinder gehe. Wenn man bedenke, dass Milliarden aus Bayern über die Landesbank nach Kärnten geflossen seien, könne man nicht verstehen, dass gleichzeitig die bayerischen Studenten mit einer Uni-Maut abkassiert werden, machte Natascha Kohnen deutlich.
Es dürfe nicht sein, dass die bayerische Gesellschaft die Bildungschancen junger Menschen vom Geldbeutel ihrer Eltern abhängig macht, ergänzte Herbert Lohmeyer.

Die SPD in Landshut und Kelheim wird noch bis Ende Januar weitere Unterschriften sammeln und Veranstaltungen dazu abhalten. Wer die Petition online unterstützen möchte, kann dies auf der Homepage der SPD-Landtagsfraktion machen: www.studiengebuehren- neindanke.de

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.