zur Schließung d. Faurecia-Werks Trabitz und zur heute verkündeten Einigung über d. Einrichtung e. Transfergesellschaft

Veröffentlicht am 06.07.2016 in Presse

Zur heute verkündeten Einigung über die Einrichtung einer Transfergesellschaft für die Beschäftigten des Faurecia-Werks Trabitz erklärt MdB Uli Grötsch:

„Die Schließung des Faurecia-Werks Trabitz ist eine bittere Zäsur für den westlichen Landkreis Neustadt/WN und die ganze Region. Ich danke dem Betriebsrat von Faurecia und der IG Metall für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in dieser für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schweren Zeit. Dem unermüdlichen Einsatz der Betriebsrats- und Gewerkschaftsvertreter ist es zu verdanken, dass es am Ende gelungen ist, die Einrichtung einer finanziell gut ausgestatteten Transfergesellschaft zu erreichen.

In Absprache mit der IG Metall und dem Faurecia-Betriebsrat hatte ich zu Beginn der Verhandlungen Bundeswirtschaftsminister Gabriel eingeschaltet, damit dieser sich gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron dafür einsetzt, dass sich die Faurecia-Konzernleitung ihrer Verantwortung stellt und eine Transfergesellschaft nach den Wünschen der Arbeitnehmerseite eingerichtet wird. Das ist gelungen.

Auch wenn die Transfergesellschaft aufgrund der bitteren Umstände für die Beschäftigten nur ein schwacher Trost sein kann freue ich mich, dass ich auf politischer Ebene einen Beitrag leisten konnte, damit die schmerzliche Schließung des Werks durch den Einsatz aller Beteiligten abgefedert werden kann.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.