Ruth Müller, MdL und Bürgermeisterin Sibylle Entwistle
Gemeinsame Stellungnahme zum Krankenhausstandort Vilsbiburg von Bürgermeisterin Sibylle Entwistle und Ruth Müller, MdL und Landratskandidatin – 23.02.2026
Ruth Müller, MdL und Bürgermeisterin Sibylle Entwistle
Gemeinsame Stellungnahme zum Krankenhausstandort Vilsbiburg von Bürgermeisterin Sibylle Entwistle und Ruth Müller, MdL und Landratskandidatin – 23.02.2026
Die Gesundheitsversorgung der Menschen im gesamten Landkreis Landshut hat für uns als SPD oberste Priorität. Mit der Fusion der Krankenhäuser von Stadt und Landkreis zum 1. Januar 2026 wurde eine wichtige strukturelle Entscheidung getroffen, um die medizinische Versorgung langfristig zu sichern und alle fünf Standorte zu erhalten. Dieses gemeinsam vereinbarte Ziel gilt unverändert.
Vor diesem Hintergrund nehmen wir die aktuell kursierenden Gerüchte rund um den Standort Vilsbiburg sehr ernst. Klar ist, dass solche Gerüchte zur einer starken Verunsicherung in der Bevölkerung sowie unter den Beschäftigten beitragen. Gleichzeitig ist es uns wichtig, zur Versachlichung festzustellen:
Im Zuge der Fusion müssen sämtliche Chefarztverträge neu verhandelt werden. Dabei handelt es sich um einen üblichen, formalen Prozess, der Zeit in Anspruch nimmt und keine Vorentscheidung über den Fortbestand einzelner Abteilungen darstellt. Einzelne, aus dem Zusammenhang gerissene Informationen – wie sie derzeit über Sprachnachrichten verbreitet werden – sind nicht geeignet, ein realistisches Gesamtbild zu zeichnen.
Fakt ist: Der Erhalt aller Standorte wurde vertraglich vereinbart. Dazu stehen wir.
Für uns ist dabei ebenso klar: Bestimmte medizinische Strukturen sind für die Funktionsfähigkeit eines Hauses elementar. Dazu gehören in Vilsbiburg insbesondere die Innere Medizin und die chirurgische Versorgung. Sie sind Grundvoraussetzung für eine funktionierende Notfallversorgung, für die Stroke Unit und auch für den sicheren Betrieb der Geburtenstation. Diese Zusammenhänge sind medizinisch und strukturell untrennbar miteinander verbunden und daran lassen wir nicht rütteln.
Deshalb werden wir uns weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass der Standort Vilsbiburg in seiner Versorgungsstruktur leistungsfähig und zukunftsfest aufgestellt bleibt.
Gerade jetzt braucht es Verantwortung im Umgang mit Informationen. Wir appellieren deshalb an alle politischen Akteure, die medizinische Versorgung nicht zum Gegenstand von Wahlkampfauseinandersetzungen zu machen. Verunsicherung hilft niemandem – weder den Patientinnen und Patienten noch den Beschäftigten in unseren Kliniken.
Wir verstehen uns bewusst als Stimme der Vernunft und der De-Eskalation. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Wir setzen uns geschlossen für den Erhalt einer flächendeckenden, wohnortnahen medizinischen Versorgung im gesamten Landkreis Landshut ein – selbstverständlich auch am Standort Vilsbiburg.
Dabei bringen wir auch unsere jeweilige langjährige politische und ehrenamtliche Erfahrung ein:
Sibylle Entwistle als Mitglied des Verwaltungsrats sowie Ruth Müller mit 24 Jahren Erfahrung im Verwaltungsrat und ihrer Arbeit im Ausschuss für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag. Diese Expertise werden wir weiterhin konstruktiv in die Entwicklungen einbringen.
Unser Appell lautet daher: Lassen Sie uns gemeinsam sachlich bleiben, Vertrauen stärken und an tragfähigen Lösungen arbeiten – im Interesse der Gesundheit der Menschen in unserer Region und der Zukunft unserer Krankenhäuser mit ihren vielen qualifizierten Beschäftigten.
gez. Sibylle Entwistle, 1. Bürgermeisterin der Stadt Vilsbiburg und Kreisrätin im Landkreis Landshut
gez. Ruth Müller, MdL, Kreisrätin im Landkreis Landshut und Landratskandidatin
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.