Zu Besuch bei der österreichischen Partnergemeinde Lengau

Veröffentlicht am 04.07.2011 in Veranstaltungen

LabertalSPD besucht österreichische Partnergemeinde Lengau
Programm: Pilgern auf dem „VIA NOVA“, Tourismus und interkommunales Gewerbegebiet

Geiselhöring. In der kommenden Woche besucht eine 14-köpfige Delegation des SPD-Arbeitskreises Labertal vom 11. Bis 12. Juli die „VIA NOVA“-Gemeinde Lengau im Salzburger Seenland nördlich von Salzburg. Eingeladen hatte dazu der Bürgermeister von Lengau und oberösterreichische SPÖ-Landtagsabgeordnete Erich Rippl. Bei dem Besuch geht es für die Labertaler um das Kennenlernen einer Gemeinde, durch die bereits der Europäische Pilgerweg „VIA NOVA“ führt und die im Rahmen des Europäischen LEADER-Programmes Pilgerweg und sanften Tourismus abseits von den sonstigen Touristenströmen zu einem wichtigen Faktor für die Entwicklung der Region verknüpft. Als Obmann (Vorsitzender) der Leaderregion „Zukunft Oberinnviertel-Mattigtal“ kann Erich Rippl viele Beispiele vermitteln und die niederbayerisch/ oberpfälzische Delegation verspricht sich umgekehrt viele Anregungen und Erkenntnisse für die Entwicklung im Labertal.

Der Besuch beginnt am kommenden Montag mit einem Besuch der Kirche und VIA-NOVA-Station in Lengau. Es folgen der Besuch des Wirtschaftsprojektes INKOBA-Lengau und der Empfang der Delegation im Rathaus durch Bürgermeister Erich Rippl. Den Abschluss bildet der Besuch des Käsemuseums in Lochen. Dort lädt der ÖVP-Altbürgermeister Höfflmaier auf eine Jause ein. Am Dienstag stehen die Besichtigung des Rückhaltebeckens in Teichstätt, der Besuch des ersten oberösterreichischen Passivhaus-Kindergartens und ein Projekt „altersgerechtes Wohnen auf dem Programm. Den Abschluss bildet der Besuch des Schlossberges in Friedburg, einer neuen touristischen Attraktion am Pilgerweg. Auf jeden Fall gehen nicht nur die Pinzgauer gerne Wallfahrten, sondern auch die „Roten aus dem Labertal.“

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.