"Politikwechsel im Süden"

Veröffentlicht am 05.07.2011 in Kreisvorstand

Für die Resolution "Politikwechsel im Süden" stimmten auch die Delegierten der SPD aus dem Bundeswahlkreis Landshut-Kelheim am Landesparteitag am vergangenen Wochenende in Germering.

"Farbspiele und Koalitionsfragen sind den Bürgerinnen und Bürgern egal", so der wiedergewählte Landesvorsitzende Florian Pronold. Die Menschen wollen wissen, welche Themen in den kommenden Jahren eine Rolle spielen.

Die Verbindung von Ökonomie und Ökologie wird - nicht nur beim Ausbau der Erneuerbaren Energien - eine große Herausforderung für die nächsten Jahre sein. Im sozialen Bereich stehen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bessere Bildungschancen und der Erhalt der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum auf der Agenda der bayerischen SPD.

Mehr Steuergerechtigkeit und vor allem die Bekämpfung des Lohndumpings sind für die Sozialdemokraten weitere Ziele, die es umzusetzen gilt. Die Delegierten des Landesparteitags gratulierten MdB Florian Pronold und MdL Natascha Kohnen zur Wiederwahl als Landesvorsitzender bzw. als Generalsekretärin.

Wer echten Fortschritt will, müsse einen Politikwechsel im Süden anstreben, so die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller. Sie erinnerte daran, dass die SPD seit Jahrzehnten den Ausstieg aus der Atomenergie und die Einführung von Frauenquoten als Startchance gefordert habe. Das dreigliedrige Schulsystem werde wohl als nächstes ins Wanken geraten, prophezeite auch der AfB-Vorsitzende und Delegierte Herbert Lohmeyer.

Bild v. l. n. r.:
Daniel König (Bezirksvorsitzender Jusos Niederbayern); Johann Kolbeck (SPD KV Kelheim); Thomas Schug (stv. Kreisvorsitzender SPD Kelheim); MdL Natascha Kohnen (Generalsekretärin); Kerstin Schanzer (stv. Kreisvorsitzende); Herber Lohhmeyer (Vorsitzender AfB Landshut); MdB Florian Pronold (Landesvorsitzender); Ruth Müller (Kreisvorsitzende Landkreis Landshut)

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.