Zivilbeschäftigte der US-Army brauchen mehr Unterstützung

Veröffentlicht am 16.04.2012 in Landespolitik

MdL Annette Karl zu Besuch beim neuen Kommandeur der US-Armee in Grafenwöhr

Die Folgen der durch das US-Verteidigungsministerium veränderten Rahmenbedingungen für die Stationierung der US- Streitkräfte in Europa auf Grafenwöhr und Hohenfels waren das Hauptthema des Gespräches zwischen dem neuen Kommandeur der US-Garnison in Grafenwöhr, Oberst James E. Saenz, und der SPD-Landtagsabgeordneten Annette Karl. In dem konstruktiven Austausch betonte Karl die Wichtigkeit der Arbeitsplätze für deutsche Zivilangestellte bei der US-Armee in der Region. Die große Akzeptanz des Truppenübungsplatzes mit den damit zwangsläufig verbundenen Belastungen sei eng gekoppelt mit dem Arbeitsplatzangebot in der Region.

Oberst Saenz freute sich über den Besuch und erklärte, die veränderte Sicherheitslage in der Welt bedeute neue Strategien und Stationierungsschwerpunkte. Außerdem seien wie bei der Bundeswehr massive Sparanstrengungen nötig. Man sei sich der Wichtigkeit guter Beziehungen zu der gastgebenden Region sehr bewusst und versuche die Herausforderungen mit großer Transparenz und Einbindung aller Betroffenen anzugehen.

Er teilte die von Karl geäußerten Befürchtungen eines sich noch verstärkenden massiven Arbeitsplatzabbaus nicht und gab seiner Überzeugung Ausdruck, dass am Agreement eines Beschäftigungsverhältnisses von 70:30 bezogen auf deutsche und US-Arbeitskräfte im Großen und Ganzen festgehalten werden würde.

Karl sah die Bayerische Staatsregierung in der Pflicht, hier zum Wohle der Arbeitnehmer unterstützend einzugreifen. "Die Kommunen können nicht mit der Aufgabe zusätzliche Arbeitskräfte einzustellen allein gelassen werden. Sie sind dazu schlicht finanziell nicht in der Lage. Anderswo in der Region einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden, ist wegen der wirtschaftlichen Monostruktur in der Region schwierig." Karl könnte sich bei einer eventuell nötigen Transfergesellschaft die finanzielle Unterstützung durch die Staatsregierung vorstellen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.