Zahlreiche Kritik an 30 Minuten Wartezeit in Weiden

Veröffentlicht am 02.12.2014 in Presse

MdL Annette Karl kann sich der Jubelstimmung des Innenministers Herrmann über das neue Regionalzugkonzept nicht vollständig anschließen. Es sei äußerst begrüßenswert, dass der Bahnknoten Weiden mit der Verbesserung der Umstiegsmöglichkeiten aufgewertet wird - es darf aber nicht aus dem Blick verloren werden, dass dadurch tagsüber nur noch ein Takt von alle 30 bzw. 90 Minuten nach Nürnberg entsteht. 

Der Endpunkt Neustadt/WN verliert erheblich an Bedeutung, wenn in jedem zweiten Zug von und nach Neustadt die Fahrgäste 30 Minuten auf dem Bahnhof in Weiden im Zug sitzen und auf die Anschlüsse aus Regensburg oder Marktredwitz/Hof warten müssen.

"In meinem Büro sind schon zahlreiche Klagen über diese massive Verschlechterung für Pendler und Schüler eingegangen. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass man für die drei Minuten Fahrt zwischen Weiden und Neustadt so lange in Weiden warten soll," so Karl. Die Neustädterin Karl, welche selber diese Verbindung häufig nutzt, rechnet damit, dass die Fahrgastzahlen auf dem Abschnitt Weiden-Neustadt einbrechen werden. "Tagespendler werden wieder mit dem Auto nach Weiden fahren und von dort nach Nürnberg fahren. Ein weiterer Ausbau des bisher hervorragend angenommenen Park+Ride-Platzes in Neustadt wäre dann überflüssig. Aber auch die viel beworbenen Radtouristen für den Bocklradweg werden sich wohl umorientieren, wenn eine solche Taktungleichheit besteht."

Bisherige Gespräche mit der BEG (Bayerische Eisenbahngesellschaft) haben leider gezeigt, dass man dort die massiven Nachteile mit der 30 Minütigen Standzeit in Weiden nicht erkennt oder billigend in Kauf nimmt!

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.