Planspiel Zukunftsdialog – Themen wie in der realen Politik

Veröffentlicht am 02.12.2014 in Presse

MdB Marianne Schieder mit Lukas Eckl im Paul-Löbe-Haus

Rund 120 Jugendliche aus ganz Deutschland waren nach Berlin gekommen, um vom 9. bis 11. November am Planspiel Zukunftsdialog der SPD-Bundestagsfraktion teilzunehmen. „Ziel des Planspiels Zukunftsdialog ist der direkte Austausch mit und die unmittelbare Einbeziehung von jungen Menschen in die Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion“, so MdB Marianne Schieder, die dazu den 16-jährigen Lukas Eckl aus Oberviechtach nach Berlin eingeladen hatte.

Während der dreitägigen Veranstaltung tagten die Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren am Sitz des Deutschen Bundestages, im Berliner Reichstagsgebäude, und erarbeiteten in mehreren Workshops politische Konzepte aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, darunter Themen wie Europa, Rechtspolitik, Finanzen, aber auch Bildung oder Netzpolitik.

Die Jugendlichen schlüpften in die Rolle der Abgeordneten und bildeten eine Planspiel-Fraktion. In Arbeitsgruppen konnten sie ihre Positionen einbringen und zu Themen wie Wirtschaft- und Arbeitsmarktpolitik, Integration und Bildung eigene Anträge entwickeln. Hautnah konnten die Jugendlichen so erleben, wie die Arbeit der Parlamentarierinnen und Parlamentarier aussieht und mit welchen Fragen sie sich beschäftigen. Als „Abgeordneter“ bereitete Lukas Eckl selbst Initiativen inhaltlich vor, verfasste mit seiner Arbeitsgruppe Bildung und ForschungAnträge zu politischen Themen, mit denen sich auch die SPD-Bundestagsfraktion in ihrer parlamentarischen Arbeit aktuell beschäftigt.

Der Schüler des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach schildert seine persönlichen Eindrücke: „Sowohl die Gelegenheit, die Arbeit der Planspielfraktion in den einzelnen Arbeitsgruppen mitzugestalten, als auch die aktuellen Themen der Bundestagsfraktion beraten zu können, trugen zu ereignisreichen und unvergesslichen Tagen bei. Und natürlich war die Möglichkeit, MdB Marianne Schieder bei einer Diskussion mit der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung zu treffen, eine besondere Ergänzung des Planspiels. Ein weiteres Highlight war das umfangreiche Rahmenprogramm, das u. a. eine Führung durch das Reichstagsgebäude, ein Abendessen in der „Auster“ und für die Planspielfraktion eine Stadtrundfahrt beinhaltete.“

MdB Marianne Schieder betonte, wie zentral es für die Abgeordneten sei, den Dialog mit den Jugendlichen zu suchen:  „Die Gestaltung der Zukunft ist eine wichtige Aufgaben der Politik. Junge Menschen müssen möglichst früh in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden, damit sie sich nicht von der Weichenstellung für ihre Zukunft ausgeschlossen fühlen.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.