„Watsch´n kann nicht rückgängig gemacht werden“

Veröffentlicht am 22.11.2009 in Gesundheit

Die beiden Kreisvorsitzenden Ruth Müller und Kerstin Schanzer mit dem Aktionsplakat

SPD-Kreisverband unterstützt Volksbegehren „Nichtraucherschutz“

Vom 19. November bis 2. Dezember sind die Bürger und Bürgerinnen des Landkreises Landshut aufgerufen, sich in die Unterschriftenlisten in den Rathäusern ihrer Gemeinden einzutragen. Bayernweit werden rund 930.000 Unterschriften benötigt, damit das Volksbegehren „Leben und Leben lassen – für echten Nichtraucherschutz in Bayern“ erfolgreich ist. Der SPD-Kreisverband Landshut unterstützt dieses Volksbegehren und hat sich auch bereit erklärt, über die SPD-Ortsverbände einen Teil der Plakatierung im Landkreis Landshut zu organisieren. Die beiden Kreisvorsitzenden Ruth Müller und Kerstin Schanzer hoffen auf eine große Beteiligung der Landkreisbevölkerung. Ziel des Volksbegehrens ist eine Rücknahme des aufgeweichten CSU-FDP „Raucher-Gesetzes“ vom 1. August 2009. „Dass dieses Gesetz beschlossen wurde, ist uns völlig unverständlich“, so die beiden SPD-Politikerinnen. „Die Watsch´n für das Nichtrauchergesetz hat die CSU bei der Landtagswahl 2008 schon kassiert – die wird dadurch auch nicht wieder rückgängig gemacht“. Aus gesundheitlichen Gründen soll es in Zukunft wieder rauchfreie Gastronomie, Discotheken, Bars und Kneipen geben. Auch die Bier-, Wein- und Festzelte sollen wieder „Nichtraucher-Zone“ sein. An erster Stelle dürfe nicht die Tabaklobby stehen, sondern der Gesundheitsschutz der Nichtraucher, der Familien in Festzelten, der vielen Bedienungen und Kellner müsse Priorität haben. Kerstin Schanzer, Mutter eines dreijährigen Sohnes und familienpolitische Sprecherin der Landkreis-SPD ist auch die Kindergesundheit wichtig. Rauchen ist gesundheitsschädigend und kann zu Krebs, Herzleiden oder Lungenkrankheiten führen. Das gilt aber nicht nur für den selbst inhalierten Tabakrauch, sondern auch für das Einatmen von Rauch aus der Raumluft, und diesem seien die Kinder ungeschützt ausgesetzt. Die Rathäuser sind angehalten, bürgerfreundliche Öffnungszeiten anzubieten und auch an den Wochenenden die Eintragung zu ermöglichen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.