Studiengebühren abschaffen!

Veröffentlicht am 24.11.2009 in Bildung

Ruth Müller, Florian Riemer, MdL Isabell Zacharias, Herbert Lohmeyer und Robert Gewies beim Bildungsstreik

SPD beteiligte sich an Landshuter "Bildungsstreik"

"Reiche Eltern für alle" stand auf einem Transparent junger Mädchen, die am Landshuter Bildungsstreik am Dienstag, 24. November teilgenommen hatten. Einige hundert Studenten der FH Landshut und Schüler, der Landshuter Gymnasien und des Vilsbiburger Gymnasiums zogen mit Trillerpfeifen in die Altstadt, in der die Kundgebung stattfand.
Auch die beiden Fraktionsvorsitzenden der Landkreis- und Stadt-SPD, Ruth Müller und Robert Gewies hatten sich eingefunden, um Solidarität mit den protestierenden Schülerinnen und Studenten zu zeigen. Gemeinsam mit Herbert Lohmeyer, dem Vorsitzenden der AfB im Unterbezirk Landshut begrüßten sie die hochschulpolitische Sprecherin der SPD im Landtag, MdL Isabell Zacharias. In ihrem Grußwort forderte Zacharias die Jugend auf, sich für ihre Rechte einzusetzen. "Bildung dürfe nicht davon abhängen, wie das Elternhaus finanziell ausgestattet sei", so Zacharias. „Den Worten der Bundesbildungsministerin Schavan müssen auch in Bayern Taten folgen. Die Umsetzung des Bologna-Prozesses muss kritisch überprüft werden. Die SPD wird sich in den Ländern und im Bund dafür einsetzen, dass Fehlentwicklungen korrigiert werden. An diesem Prozess müssen auch die Studierenden beteiligt werden. Wir wollen mehr Wahlfreiheit und eine entschlackte Studienordnung. Jedem Bachelor-Absolventen muss es freistehen, einen konsekutiven Master-Abschluss zu erwerben."
Stadtrat Robert Gewies sprach für die SPD aus Stadt und Landkreis Landshut ein Grußwort und sicherte den Jugendlichen die Unterstützung der Kommunalpolitik zu. "Die SPD steht hinter den Forderungen der Schüler und Studenten", so Gewies. Es müsse auch in Bayern endlich eine vernünftige Ganztagsschule mit einem umfassenden Kultur- und Sportangebot geben. Studiengebühren gehören abgeschafft, sie seien zutiefst sozial ungerecht, so Gewies. Als Kommunalpolitiker dürfe man aber auch nicht vergessen, bildungspolitische Verantwortung zu übernehmen, wenn es beispielsweise um die Landshuter Berufsschulen gehe.
Gemeinsam mit Juso-Mitglied Florian Riemer verteilten die SPD-Mitglieder "Bildungswürfel mit Inhalt" an die Teilnehmer des Bildungsstreiks.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.