SPD Fraktion besucht Wasserversorgung Buch a. E.
SPD-Kreistagsfraktion setzt sich für Erhalt der öffentlichen Versorgung ein
SPD Fraktion besucht Wasserversorgung Buch a. E.
SPD-Kreistagsfraktion setzt sich für Erhalt der öffentlichen Versorgung ein
„Wir haben hier eine kleine und feine Wasserversorgung, die im Interesse der Bürger auch in kommunaler Hand bleiben muss“. Dies sagte Bürgermeister Franz Göbl, als er den Kolleginnen und Kollegen der SPD aus dem Kreistag durch das gemeindeeigene Wasserwerk führte. Zwei Brunnen lieferten aus einer Tiefe von rund 70 Metern unbelastetes Trinkwasser, das nicht aufbereitet werden müsse. Das kühle Nass werde in drei Hochbehälter gepumpt, die insgesamt 800 Kubikmeter fassten und damit für den Bedarf auch eines tropischen Sommertags ausreiche. Versorgt würden rund 1.800 Haushalte mit einem Gesamtvolumen von 250.000 Kubikmetern pro Jahr. Man sei immer noch in der Lage, den Bürgern 1.000 Liter bestes Trinkwasser zum Preis von weniger als einem Euro anzubieten. Dieser Service sei in Gefahr, wenn sich die Pläne der Europäischen Union durchsetzten.
Fraktionsvorsitzende Ruth Müller führte als abschreckendes Beispiel das hochverschuldete Portugal an. Dort habe die Wasserversorgung aus der Not heraus auf Geheiß der EU privatisiert werden müssen. Das traurige Ergebnis seien horrende Preissteigerungen gewesen, die mit einem spürbaren Rückgang der Qualität einhergegangen seien. Die Richtlinie der EU werde, wenn sie unverändert bleibe, auch in Deutschland durch die Hintertür zu einer Privatisierung der Wasserversorgung führen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung habe der Vorschrift vor wenigen Wochen im EU-Ministerrat ohne sektorale Ausnahme zugestimmt. Während sich unser Nachbarland Österreich bei der Sitzung des Ausschusses der ständigen Vertreter der Mitgliedsstaaten für eine entsprechende Änderung der Richtlinie eingesetzt habe, sei von Deutschland keinen Einspruch eingelegt und der unveränderten Fassung erneut zugestimmt worden. Enttäuschend sei auch, dass ein Antrag der SPD-Bundestagsfraktion, öffentliche Träger der Wasserversorgung – wie Stadtwerke oder kommunale Zweckverbände – aus dem Anwendungsbereich der EU-Konzessionsrichtlinie herauszunehmen, von CDU/CSU und FDP erst vor wenigen Tagen im Deutschen Bundestag abgelehnt worden.
Die CSU versuche zwar in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, sie würde gegen die drohende Privatisierung der Wasserversorgung kämpfen. Das Bundesland Bayern habe zusammen mit Nordrhein-Westfalen sogar eine Resolution gegen die Richtlinie im Bundesrat eingebracht. Den Worten seien bislang allerdings keine Taten gefolgt. Die schwarz-gelbe Bundesregierung, an der die CSU mit der Verbraucherschutzministerin beteiligt sei, mache nach wie vor keine Anstalten sich für eine Änderung der Richtlinie einzusetzen, ergänzte stellvertretende Landrätin Christel Engelhard.
Noch sei es aber nicht zu spät, stellte Bürgermeister Gerhard Babl fest. Noch könne die in Bayern gewohnt gute öffentliche Wasserversorgung und die hohe Qualität des Trinkwassers vor der Privatisierung gerettet werden. Alle Kommunen, aber auch die Bürger seien aufgerufen weiter Druck zu machen. „Wasser ist ein Lebensmittel und darf nicht in die Hand privater Profiteure gelangen. Was dabei herauskommen kann, haben die jüngsten Lebensmittelskandale drastisch vor Augen geführt“, rundete Bernhard Zauner aus Neufahrn die Diskussion ab.
Foto:
Bürgermeister Franz Göbl (3. v. links) informiert die SPD-Kreistagsfraktion über die gut funktionierende Wasserversorgung der Gemeinde Buch.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.