Volles Haus bei Politik und Musik

Veröffentlicht am 12.01.2015 in Kreisvorstand

Die Musikanten

Mitterfels. Bestens besucht war die Wahlversammlung unter dem Motto „Politik und Musik“ am Sonntag im Landgasthof Fischer, Mitterfels. Ihr außergewöhnliches Talent hinsichtlich Musik und Humor stellten die Vollblutmusiker Fritz Fuchs, Toni Niedermayer, Norbert Stenzel und Florian Murer unter Beweis. Alle (ehemaligen) Kreistagsmitglieder der SPD nahmen an der Veranstaltung teil und etliche weitere Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich in der Versammlung vor.

„Immer wieder wird nachgefragt, warum die Wahl im ganzen Landkreis wiederholt werden muss“, begann Heinz Uekermann seine Ausführungen. Ursache und Wirkung dürften nicht verwischt werden. „Ohne die massive, in dieser Größenordnung bisher einmalige Wahlfälschung zugunsten der CSU in Geiselhöring respektive dem Landkreis hätten wir die ganze Misere nicht. Eine beschränkte Nachwahl auf Geiselhöring geht laut Wahlgesetz einfach nicht, weil die Listen nicht unverändert bleiben können. Da die Landratswahl wegen des deutlichen Ergebnisses nicht wiederholt werden muss, kann der gewählte Landrat nicht mehr auf der Liste der CSU kandidieren, es musste also die Liste mit einem Nachrücker aufgefüllt werden. Das Gleiche gilt für die Liste der ÖDP/PU, da hier leider ein Kandidat inzwischen verstorben ist. Würde nur in Geiselhöring gewählt, verstößt das zweifellos gegen die Chancengleichheit, weil die neuen Bewerber keine Chance hätten, in den Kreistag einzuziehen und deshalb gegen die Wahl Klage erheben könnten. Dies alles war auch der CSU bekannt und wurde vom CSU-dominierten Landtag so beschlossen und deshalb musste der Versuch der Rechtsbeugung durch die Kreistags-CSU kläglich scheitern, wie auch geschehen. Kommunalpolitik sei keine Parteipolitik fuhr Uekermann fort. Viele Ideen, Anregungen, Anträge kämen aus den verschiedenen Fraktionen und mehrheitlich gewiss nicht von der CSU, so dass der Wegfall der absoluten Mehrheit sich nur positiv auf die weitere Entwicklung des Landkreises auswirken würde „Wir stehen weiterhin für eine sachorientierte, engagierte und ehrliche Politik und wir dürfen im Wahlkampf die Sachthemen nicht vergessen“, so der (ehemalige) Fraktionsvorsitzende. Den Ball nahm die Kandidatin Beate Seitz- Weinzierl auf, indem sie für eine nachhaltige Umwelt- und Sozialpolitik plädierte. Die Zukunft der Kreiskliniken stand im Mittelpunkt der Ausführungen von Martin Kreutz. Bürgermeister Fritz Fuchs warb engagiert dafür, bei der Nachwahl ein demokratisches Zeichen zu setzen, das sich mit einer hohen Wahlbeteiligung nicht nur in Geiselhöring, sondern im gesamten Landkreis dokumentieren würde.

 

Homepage SPD KV Straubing-Bogen

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.