Verabschiedung im Landshuter Kreistag

Veröffentlicht am 27.04.2026 in Kreistagsfraktion

Letzte Kreistagssitzung am 27. April im neuen Landratsamt

Heute hieß es Abschied nehmen von zwei besonderen Menschen, mit denen ich Jahrzehnte im Landshuter Kreistag zusammengearbeitet habe:

 

In der letzten Kreistagssitzung wurden heute Christel Engelhard und Franz Göbl verabschiedet. Sie werden dem neuen Kreistag, der sich am 19. Mai konstituiert, nicht mehr angehören.

 

1996 bin ich zusammen mit Christel Engelhard aus Altdorf zum ersten Mal in den Kreistag gewählt worden. Christel war damals die Kreisvorsitzende der SPD, sie hat für uns 2002, 2008 und 2014 als Landrätin kandidiert und war zwölf Jahre stellvertretende Landrätin im Landkreis Landshut. Von 1996 bis 2020 gehörte sie dem Kreistag ununterbrochen an und rückte 2023 für unseren plötzlich verstorbenen Kreistagskollegen Hans Sarcher nach.

 

 

Franz Göbl, der von 1996 bis 2020 Bürgermeister der Gemeinde Buch am Erlbach war, wurde 2002 zum ersten Mal in den Kreistag gewählt, er war viele Jahre mit mir zusammen im Kreisausschuss und auch mein Stellvertreter als Fraktionsvorsitzender. Wir haben im Kreistag und auch als Abgeordnete und Bürgermeister immer freundschaftlich und konstruktiv zusammengearbeitet. Auf die Expertise und Unterstützung von Christel und Franz konnte ich mich – zusammen mit allen anderen Kreistagskolleg*innen in den letzten 30 Jahren immer verlassen.

 

 

Auch unser stellvertretender Landrat Sebastian Hutzenthaler wurde heute verabschiedet – sechs Jahre lang hat er für die SPD im Landkreis Landshut dieses Amt inne gehabt und wird nun in der neuen Wahlperiode als Fraktionsvorsitzender eine neue Aufgabe übernehmen.

 

 

Danke für das gute Miteinander und auf ein gutes gemeinsames Wirken in unserer neuen Kreistagsfraktion ab Mai 2026.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.