SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Landshut stellt sich neu auf

Veröffentlicht am 29.04.2026 in Kreistagsfraktion

Sebastian Hutzenthaler und Sibylle Entwistle führen die Fraktion

Die SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Landshut hat sich zu Beginn der neuen Wahlperiode konstituiert und die ersten Weichen gestellt:  Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Sebastian Hutzenthaler aus Ergoldsbach gewählt. Stellvertretende Fraktionsvorsitzende ist Sibylle Entwistle aus Vilsbiburg, die in den letzten drei Jahren die Fraktion geführt hat.

Die beiden scheidenden Kreisräte Christel Engelhard und Franz Göbl bedankten sich bei den Fraktionskollegen für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahrzehnten und wünschten dem neuen Team viel Erfolg.

Mit Sebastian Hutzenthaler übernimmt nun ein erfahrener Kommunalpolitiker erneut Verantwortung: Bereits von 2016 bis 2020 stand er an der Spitze der Fraktion. Von 2020 bis 2026 war er zudem stellvertretender Landrat.

Neu in der Fraktion begrüßt werden Siegfried Kaschel aus Geisenhausen und Hans Luger aus Gerzen. Beide bringen langjährige Erfahrung aus der kommunalen Praxis mit und verstärken die sozialdemokratische Arbeit im Kreistag.

Auch die Zuständigkeiten in den Ausschüssen und Gremien wurden festgelegt. Sebastian Hutzenthaler übernimmt für die SPD den Kreisausschuss. Hans Luger vertritt die Fraktion im Bauausschuss sowie im Verwaltungsrat des Landshuter Kommunalunternehmens für Bau (LAKUBAU). Siegfried Kaschel arbeitet im Umweltausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss mit. Ruth Müller bleibt weiterhin im Wirtschaftsausschuss. Peter Forstner wird die SPD im Jugendhilfeausschuss sowie im Aufsichtsrat des Kinderkrankenhauses vertreten. Sibylle Entwistle übernimmt als Vilsbiburger Bürgermeisterin, wo eines der fünf Krankenhäuser beheimatet ist, einen Sitz im Verwaltungsrat der LA-Regio-Kliniken.

„Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es eine verlässliche und zukunftsorientierte Kreispolitik. Der Landkreis steht vor wichtigen Aufgaben – von einer starken Gesundheitsversorgung über den Ausbau des MVV bis hin zur guten Ausstattung der Landkreisschulen, nachhaltiger Entwicklung und soliden Finanzen. Diesen Herausforderungen stellen wir uns mit Erfahrung, Zusammenhalt und klarer sozialer Handschrift“, waren sich die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion einig.

„Wir wollen uns auch künftig als konstruktive Kraft einbringen und den Landkreis Landshut sozial gerecht, wirtschaftlich stark und lebenswert weiterentwickeln“.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.