Abschied aus der Kreistagsfraktion nach 30 Jahren

Veröffentlicht am 30.03.2026 in Kreistagsfraktion

Dank an Christel Engelhard und Franz Göbl

„Alle Stimmen sind nun ausgezählt und die Ergebnisse der Kreistagswahl stehen fest“, so Fraktionsvorsitzende Sibylle Entwistle bei der Fraktionssitzung der SPD-Kreistagsfraktion am vergangenen Freitag. Getroffen hatten sich die amtierenden Kreisräte und dazu auch schon die beiden neugewählten Kollegen Siegfried Kaschel und Hans Luger eingeladen, um die abgelaufene Kreistagsperiode Revue passieren zu lassen und die ersten Schritte für die Zeit ab Mai zu planen.

„Es waren keine einfachen Jahre, besonders der Beginn war mit der Corona-Pandemie schwierig“, erinnerte sich stellvertretender Landrat Sebastian Hutzenthaler. Danach folgten Energiekrise, Ukrainekrieg, Unsicherheiten mit Trumps Zollpolitik und gerade jetzt, wo man erste Anzeichen eines leichten wirtschaftlichen Aufschwungs sehen konnte, gibt es mit dem Krieg im Iran den nächsten Einbruch mit unabsehbaren Folgen, blickten die Kreisräte sorgenvoll in die Zukunft.

Grund zur Freude gab es dagegen in Geisenhausen, wo Martin Fischer in der Stichwahl das Amt des Bürgermeisters für die SPD erringen konnte und nun mit Peter Forstner (Neufahrn) und Sibylle Entwistle (Vilsbiburg) ein Bürgermeister-Trio im Landkreis Landshut bildet.

Die Kreisvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller übernahm es, den beiden scheidenden Kreisräten Christel Engelhard und Franz Göbl zu danken, die beide 1996 mit ihr zusammen erstmals in den Kreistag gewählt wurden. „Ihr habt beide vielfältige Aufgaben als stellvertretende Fraktionsvorsitzende, als Mitglieder im Kreisausschuss und anderen Ausschüssen wie Bau-, Umwelt- oder Jugendhilfe-Ausschuss übernommen. Franz Göbl konnte dabei auch immer auf seinen großen Erfahrungsschatz aus 24 Jahren Bürgermeister-Amt in Buch am Erlbach zurückgreifen. Und Christel Engelhard, die eigentlich 2020 schon aufgehört hatte, musste für den zu früh verstorbenen Kreistagskollegen Hans Sarcher nachrücken und hat nun endgültig beschlossen, nicht wieder anzutreten. Ihr dankte Müller nicht nur für zwölf Jahre als stellvertretende Landrätin sondern auch für ihre Unterstützung bei der Kreistagswahl bei organisatorischen Aufgaben.
Bevor am 19. Mai der neue Kreistag zum ersten Mal zusammentritt, wird die neue Kreistagsfraktion noch beraten, wer für welche Ausschüsse und weiteren Ämter und Aufgaben vorgeschlagen wird, um die nächsten sechs Jahre erfolgreich zu arbeiten.

Fotograf: Hans Luger

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.