Unterzeichnung des neuen deutsch-tschechischen Polizei-Kooperationsvertrages erfolgt im Frühjahr 2015

Veröffentlicht am 15.12.2014 in Presse

Während das deutsch-polnische Polizeiabkommen bereits unter Dach und Fach ist, hakt es immer noch bei der Unterzeichnung des deutsch-tschechischen Polizeiabkommens. Auf ihre Frage an die Bundesregierung vom 5. Dezember 2014 zum Stand der Verhandlungen und zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung erhielt die Abgeordnete nun die Antwort, dass die entsprechenden Verhandlungen weitestgehend abgeschlossen seien. Die Unterzeichnung solle im Frühjahr 2015 erfolgen, ein Unterzeichnungstermin stehe noch nicht fest.

„Drängendstes Problem an der Grenze ist der Drogenschmuggel, besonders der Handel mit Crystal Speed ist sprunghaft angestiegen und macht allergrößte Sorge. Die Vertragsunterzeichnung wird beiden Seiten bei der Kriminalitätsbekämpfung helfen“, so MdB Marianne Schieder. Die Abgeordnete begrüßt ausdrücklich, dass endlich ein Zeitpunkt dafür forciert werde. Obwohl auch jetzt schon gut kooperiert werde, werde es auf der neuen Grundlage verbesserte und erweiterte Möglichkeiten gemeinsamen Handelns geben. „Das Abkommen ist dann ein weiterer Schritt, um die Anstrengungen deutscher und tschechischer Polizeibehörden zur Bekämpfung von Straftaten auszubauen und zu verstärken - zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger beider Länder.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.