
Das EU-Parlament hat die Resolution zur Zukunft der europäischen Bahnindustrie, in der die Abgeordneten konkrete Maßnahmen für die Erhaltung von Wachstum und Jobs in der Bahnindustrie vorschlagen, am Donnerstag angenommen.

Das EU-Parlament hat die Resolution zur Zukunft der europäischen Bahnindustrie, in der die Abgeordneten konkrete Maßnahmen für die Erhaltung von Wachstum und Jobs in der Bahnindustrie vorschlagen, am Donnerstag angenommen.
"Dies ist ein deutliches Signal in Richtung Kommisson. Wir müssen verhindern, dass aus der Bahnindustrie eine zweite Stahlindustrie wird", kommentiert der Amberger Europaabgeordnete Ismail Ertug das Abstimmungsergebnis.
Die Stahlindustrie rutschte vorwiegend durch unfairen Wettbewerb aus Asien mit Dumping-Stahl in eine existentielle Krise. Dies gelte es bei der Bahnindustrie zu verhindern. Dabei geht es um die Zulieferer, Hersteller von Zügen, Infrastruktur, Signaltechnik, Elektrifizierung, Telekommunikation und Instandhaltungsbetriebe.
„Es ist eine Katastrophe, dass die Umsetzung des EU-Forschungsprogramms ‚Shift2Rail‘ lange Zeit an Verwaltungsprozeduren hakte. So entstand eine Innovationslücke, in der zu wenige Gelder zur nachhaltigen Sicherung von Wachstum und Jobs flossen. Die internationale Konkurrenz wartet nicht auf die EU-Kommission und die Industrie - schon gar nicht bei schnelllebigen digitalen Neuerungen. Wir fordern, dass das 920-Millionen-Euro-Programm rasch und vollständig ins Rollen kommt. Vorsprung bei Forschung und Entwicklung ist der Schlüssel, um 400.000 Jobs europaweit langfristig zu sichern“, so Ertugs Kollegin Martina Werner, industriepolitische Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten.
Nach der Fusion zweier chinesischer Hersteller im vergangenen Jahr zum weltgrößten Bahntechnikproduzenten CRRC schrillten in Europa die Alarmglocken. CRRC und weitere Konzerne drängen mit Kampfpreisen auf den europäischen und globalen Markt. Gleichzeitig wachsen die Hürden, die Unternehmen überwinden müssen, um wichtige Auslandsmärkte wie Japan, die USA und China zu bedienen.
Konkret verlangen die Abgeordneten, die Branche bei Verhandlungen über Handelsabkommen stärker zu berücksichtigen. Außerdem pochen sie auf eine bessere Unterstützung für kleine und mittlere Bahntechnikunternehmen im Rahmen des Enterprise Europe Networks sowie eine Fachkräfteoffensive unter Einbeziehung der Sozialpartner.
"Das Fehlen einer insdustriepolitischen Strategie auf europäischer Ebene seitens der EU-Kommission wurde durch das Fernbleiben von der Debatte durch die zuständige Industriekommissarin Elżbieta Bieńkowska verdeutlicht. Sie ließ sich vom Kommissar für humanitäre Hilfe vertreten, der nicht im Entferntesten in der Lage war, auf unsere Kritik zu reagieren", so Werner und Ertug weiter.
"Die innovativen Produkte der europäischen Bahnindustrie, vor allem im Bereich der Digitalisierung, müssen von der EU Politik durch eine nachhaltige und klare industriepolitische Strategie gefördert und gestärkt werden. Nur wenn Politik und Bahnindustrie ihren Beitrag leisten, können wir Wachstum und Arbeitsplätze in Europa sichern", so Ismail Ertug abschließend.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.