Große Anerkennung der Arbeit des Beruflichen Schulzentrums Schwandorf beim Fachforum in Berlin

Veröffentlicht am 10.06.2016 in Presse

Marianne Schieder mit Werner Nagler und Dr. Patricia Broser vor der Bayerischen Landesvertretung in Berlin

Ein großes und sehr interessiertes Publikum konnte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landesgruppe Bayern, MdB Marianne Schieder, in der Bayerischen Landesvertretung zum Fachforum "Junge Flüchtlinge – Integration durch Bildung, jetzt die Weichen stellen!“ begrüßen.

Das hochkarätig besetzte Podium beleuchtete die Thematik aus Sicht der Politik aus Bund und Land, der Bundesagentur für Arbeit und der Praxis vor Ort. In diesem Rahmen waren auf Einladung von MdB Marianne Schieder zwei Lehrkräfte des Beruflichen Schulzentrums Oskar von Miller in Schwandorf (BSZ) nach Berlin gereist, um ihre bundesweit als vorbildlich geschätzte Arbeit mit jungen Flüchtlingen vorzustellen.

Werner Nagler, Fachbereichsleiter für Jugend ohne Ausbildung, stellte die Konzeption der Schwandorfer Berufsschule für die Flüchtlingsbeschulung vor. Dort folge man dem Motto des Dalai Lamas „Fremde sind Freunde, die man noch nicht kennt.“

Schon sehr früh hat man sich am BSZ des Themas angenommen und das Modell von zweijährigen Integrationsklassen entwickelt, die der Ausbildung vorgeschaltet werden. Angesprochen werden alle jungen Flüchtlinge, die die allgemeine Schulpflicht hinter sich haben, aber bis zum 21. Lebensjahr der Berufsschulpflicht unterliegen.

Dr. Patricia Broser, die sich am BSZ um das Thema „Deutsch als Zweitsprache“ kümmert, betonte, dass Lehrerinnen und Lehrer eine spezielle Ausbildung in Deutsch als Zweitsprache brauchen, um gut Sprache vermitteln zu können. Hier müssen an den Universitäten neue Strukturen geschaffen werden, um Lehrkräfte weiterbilden und diese Qualifikation in die Lehrerausbildung integrieren zu können. Immerhin sei der Bedarf an allen Schularten groß.

„Das BSZ und seine engagierten Lehrkräfte leisten eine hervorragende Arbeit, die vollkommen zurecht große Anerkennung beim Fachpublikum hier in Berlin gefunden hat“, freut sich MdB Marianne Schieder.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.