Stefan Islinger aus Teublitz auf Einladung von MdB Marianne Schieder bei Jugend und Parlament in Berlin

Veröffentlicht am 07.06.2016 in Presse

Jungparlamentarier Stefan Islinger zusammen mit MdB Marianne Schieder auf dem Balkon des Reichstages

Vom 04. bis 07. Juni 2016 fand im Deutschen Bundestag das diesjährige Planspiel Jugend und Parlament statt. Unter den rund 300 jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet war auch der 17-jährige Stefan Islinger aus Teublitz, Schüler der Realschule am Kreuzberg in Burglengenfeld, den die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder nominiert hatte.

Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren übernahmen für vier Tage die Rollen von fiktiven Abgeordneten, stellten das parlamentarische Verfahren nach und simulierten vier Gesetzesinitiativen. Stefan Islinger wurde während des Planspiels zu Andreas Müller und Mitglied im Ausschuss für Verbraucherschutz.

An den Originalschauplätzen des Reichstagsgebäudes lernten die Jungparlamentarierinnen und –parlamentarier die Arbeit der Abgeordneten kennen, sei es in den Fraktionen, den Landesgruppen, den Ausschüssen oder im Plenum. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal traten Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult und versuchten, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Zur Debatte standen Entwürfe zur Festschreibung von Deutsch als Landessprache im Grundgesetz, zur Einführung bundesweiter Volksabstimmungen, zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien sowie zur Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft. Vollbesetzte Besuchertribünen sorgten für wirklichkeitsnahe Bedingungen.

Neben dem straffen Programm gab es natürlich auch etwas Freizeit, um Berlin kennenzulernen. Bei einer Stadtrundfahrt konnten die „Probe-Abgeordneten“ die Hauptstadt erkunden und beim Besuch der Reichstagskuppel die Aussicht auf Berlin genießen.

Im Anschluss an die Simulation wartete ein weiteres Highlight auf die Nachwuchsabgeordneten: eine Podiumsdiskussion mit allen echten Fraktionsvorsitzenden des Bundestages. Am Ende stand ein Schlusswort des echten Bundestagspräsidenten auf dem Programm. Anschließend werteten die JuP-Teilnehmer/innen das Planspiel noch in ihren Landesgruppen aus.

Stefan Islinger erlebte vier intensive, aufregende Parlamentstage und heiße Debatten um Gesetzentwürfe. „Da ging es richtig zur Sache. Nach der ersten Lesung der Gesetzesentwürfe im Plenum gingen die Entwürfe in die Planspiel-Ausschüsse, wo wir sie überarbeiten und darüber abstimmen mussten, zu welchen Gesetzentwürfen wir Zustimmung und zu welchen Ablehnung empfehlen. In weiteren vier Stunden Fraktionssitzungen mussten wir nochmal alles geben, um uns zur Empfehlung der Ausschüsse zu positionieren. Und am Ende stand die spannende Frage: Wer setzt sich durch? Wer scheitert mit seinen Ideen?“, beschreibt der 17-Jährige seine Erfahrungen als Abgeordneter. „Ich habe beim Austausch mit den anderen Jugendlichen viele Anregungen und Impulse erhalten. Die vier Tage Politik live waren eine wertvolle Erfahrung für mich“, so sein begeistertes Fazit.

Die positive Resonanz freute MdB Marianne Schieder sehr. „Das 4-Tages-Planspiel ist eine gute Gelegenheit, bei Jugendlichen das Interesse an politischen Grundfragen zu wecken. Junge Menschen wollen und sollen sich beteiligen, gerade auch, wenn es um Zukunftsthemen geht. Das große Interesse macht einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, zentrale Fragen aus der Perspektive der jungen Generation diskutieren zu lassen“, betonte die Abgeordnete. „Wir müssen genau zuhören, welche Ideen und Wünsche die jungen Menschen an die Politik haben. Jugendpolitik ist ein sehr wichtiges, zukunftsweisendes Thema“, fügte sie hinzu.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.