14.11.2015 in Veranstaltungen

Ausstellungseröffnung in Schierling

 

StD Gerhard Justwan und OStR Roland Diegritz sorgten für einen stimmungsvollen Auftakt mit Irgendwo auf der Welt…

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 – 2015

SPD Ortsverein Schierling und Schirmherrin MdL Ruth Müller eröffnen Wanderausstellung im Schloss Eggmühl

"Irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bisschen Glück...". Mit diesem Lied der legendären „Comedian Harmonists“ leiteten StD Gerhard Justwan und OStR Roland Diegritz musikalisch die Eröffnung der Ausstellung über die Flucht und Vertreibung der Evangelischen Christen und ihrer Ankunft in den Besatzungszonen der westlichen Alliierten  durch die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller, MdL, und die SPD-Ortsvorsitzende Madlen Melzer im BRK-Seniorenheim Schloss Eggmühl ein. Die Wanderausstellung des SPD-Arbeitskreises Großes und Kleines Labertal gastierte auf ihrer Tour durch sechzehn Städte und Gemeinden zwischen Landshut, Straubing und Kelheim von Ende September bis kurz vor Weihnachten für fünf Tage auch in der Marktgemeinde. Ergänzt wird die Ausstellung der Evangelischen Kirche Westfalens durch Schautafeln über die aktuelle Flüchtlingssituation in der Region. Damit spannte sich der Bogen vom großen erzwungenen Auszug aus der geliebten Heimat vor 70 Jahren bis zum Exodus von Millionen von Afrika und Nahem Osten nach Europa.

11.11.2015 in Kreistagsfraktion von SPD KV Straubing-Bogen

Initiativantrag : Programm für Schaffung von sozialem Wohnraum

 

Sehr geehrter Herr Landrat,

Das Thema « Bezahlbarer Wohnraum » wird auch in unserer Region an Bedeutung zunehmen. Bezahlbarer Wohnraum für Familien mit niedrigen Einkommen, für Alleinerziehende oder anerkannte Asylbewerber wird knapp.

 

Im Hauptteil der bayerischen Verfassung steht im Artikel 106 zu Grundrechten und Grundpflichten :

  1. Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung.

  2. Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden.

 

Die Bayerische Staatsregierung hat angekündigt, mehr bezahlbaren Wohnraum in Bayern zu schaffen. Bis zu 70 000 neue Wohnungen sollen pro Jahr entstehen. Auch der Bund wird den sozialen Wohnungsbau mit finanziellen Mitteln unterstützen.

11.11.2015 in Bundespolitik von SPD Bezirk Niederbayern

SPD trauert um Helmut Schmidt - Kondolenzlisten liegen auf

 

Die SPD trauert um Helmut Schmidt. Wir alle verneigen uns vor der historischen Lebensleistung des großen sozialdemokratischen Staatsmannes, der unsere Partei und unser Land über Jahrzehnte geprägt hat.

Helmut Schmidt erlebte als Zeitzeuge Abgründe und Höhepunkte der deutschen Geschichte. Er wurde geboren in der Endphase des deutschen Kaiserreiches, wuchs auf in der Weimarer Republik und erlebte und überlebte als Soldat den Zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus.

Nach dem Krieg begann er in der SPD seine so beeindruckende politische Laufbahn, um das demokratische Deutschland mit aufzubauen. In seiner Heimatstadt Hamburg wurde er Senator, bevor er als Bundestagsabgeordneter, später als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Verteidigungs- und Finanzminister zu einem der prägnantesten Köpfe der Bonner Republik aufstieg.

Er übernahm als Bundeskanzler Verantwortung und Führung in schweren Zeiten, in denen wirtschaftliche Krisen und sicherheitspolitische Herausforderungen strategische Perspektiven und konsequentes Handeln erforderten. Als Krisenmanager steuerte er die Bundesrepublik mit Weitsicht und Augenmaß durch Ölkrise, Wettrüsten und die Bedrohung durch den Terrorismus.


Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit sich in der Zeit von 11.11. bis 26.11.2015 in der SPD-Bezirksgeschäftsstelle Straubing, Thurmayrstr. 11 in Kondolenzlisten einzutragen.

 

10.11.2015 in Veranstaltungen

Terminankündigung: 70 Jahre Wiedergründung der SPD im Altlandkreis Mallersdorf - 2

 

Flucht und Vertreibung verändern das Land – SPD wird immer stärker

Bayern stand nach dem Krieg vor schier unlösbaren Aufgaben bei der Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung. Ein früher und harter Winter, „wohl der härteste Winter der deutschen Geschichte“, bedrohte die  Bewohner vor allem der Städte mit Hunger, Kälte und Seuchen. „Es gab kein Material, um geborstene Mauern zu reparieren, Dächer zu decken, Fenster zu verglasen - und in all dieses Elend obdachloser Verzweiflung strömten bald schon die aus Polen und aus der Tschechoslowakei millionenfach vertriebenen Deutschen hinein“. Bayern musste mehr als 2 Millionen Flüchtlinge und Heimatvertriebene aufnehmen. Vor allem die Sozialdemokraten sahen weniger die Probleme als die Chancen für den Wiederaufbau. Viele Probleme wurden aber auch durch Egoismus und mangelnde Organisation zugespitzt. Die CSU war bei weitem nicht die „Flüchtlingspartei“ als die sie sich später ausgibt. Bei den Landtagswahlen 1950 bekam sie dafür die Quittung.

10.11.2015 in Allgemein

Besuch im Maximilianeum

 

Ruth Müller mit Haben Tesfay (2.v.re.), Hadish Tesfai (3.v.re.) und Mehari Hayelom (li.) sowie Rainer Pasta 

 

Zum ersten Mal in einem Parlament zu Gast

Haben Tesfay (18), Hadish Tesfai (43) und Mehari Hayelom (26) nutzten die Gelegenheit zusammen mit ihrem Helferkreis-Betreuer Rainer Pasta, einen Besuch im Bayerischen Landtag zu unternehmen. Die Betreuungsabgeordnete für den Stimmkreis Straubing, Ruth Müller, hatte die jungen Asylbewerber aus Eritrea eingeladen, sich über die Landespolitik zu informieren und einmal dort vor Ort zu sein, wo unter anderem Entscheidungen zu Asylsozialberatung getroffen werden Haben Tesfay, Hadish Tesfai und Mehari Hayelom sind seit über einem Jahr in der Asylbewerberunterkunft in Geiselhöring und haben dank des Helferkreises und eines privaten Trägers bereits gute Grundkenntnisse der Deutschen Sprache erworben.

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.