Veranstaltungen
23.06.2010 in Veranstaltungen
Landesparteitages am 17. Juli 2010 in Landshut
Die Erneuerung der BayernSPD steht im Mittelpunkt des 61. außerordentlichen Landesparteitages am 17. Juli 2010 in der Sparkassen-Arena Landshut. Im Rahmen eines Leitantrages mündet der vom Landesvorstand im vergangenen Jahr eingeleitete Prozess auf dem Parteitag in konkrete Beschlüsse und Maßnahmen. Das Motto Wegen Umbau geöffnet! zeigt, worum es neben strukturellen Veränderungen maßgeblich ankommt: auf einen neuen Dialog mit der Basis und eine Öffnung der Partei gegenüber der Gesellschaft insgesamt. Die BayernSPD fordert alle Mitglieder auf und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, die BayernSPD mit zu verändern und die Zukunft der Partei mit zu gestalten.
Einladung hier: http://bayernspd.de/workspace/uploads/pdfs/Einladung_LPT-SPD-2010.pdf
23.06.2010 in Veranstaltungen
Ein Höhepunkt der Bonhoeffer- Wochen
... ist sicherlich die Buchlesung mit Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller.
Unter der Überschrift „Mit dem Bischof Dietrich Bonhoeffer begegnen“ wird der Diözesanbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller am 24. Juni um 19.30 Uhr in der St.- Paulus- Kirche ... in Schierling an Hand seines im Frühjahr 2010 erschienenen Buches „Zeugen des Glaubens. Dietrich Bonhoeffer begegnen.“ über seine Begegnung mit dem evangelischen Theologen und ökumenischen Märtyrer sprechen. Die Begegnung des Vorsitzenden der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskommission selbst mit Dietrich Bonhoeffer dauert schon mehr als drei Jahrzehnte. So promovierte Bischof Dr Gerhard Müller 1977 beim heutigen Kardinal Karl Lehmann über Bonhoeffers Theologie der Sakramente. Es folgten weitere Veröffentlichungen über den „Heiligen der Wirklichkeit nach“ in den Folgejahren. Das auch von evangelischer Seite sehr positiv beurteilte Buch über ihren großen Sohn kann bei den Buchhandlungen in der Region oder bei der Veranstaltung erworben werden (12,90 €).
07.06.2010 in Veranstaltungen
Erinnerungen an das Ende des Zweiten Weltkrieges in Straubing lieferten unter anderem (von links) Hans Hundhammer, Irene llgmeier, Fritz Keller, Herta Neumeier und Helmut Erwert mit seiner Frau bei einer Gesprächsrunde anlässlich der Wanderausstellung zu Dietrich Bonhoeffer.
NIE WIEDER KRIEG!
Zeitzeugen berichteten anlässlich der Bonhoeffer-Ausstellung in der Sparkassenhalle
Anlässlich der Bonhoeffer-Ausstellung in Straubing traf sich die Straubinger SPD 60plus zum Zeitzeugengespräch. Im vollbesetzten Cafe Röhrl erzählten viele SeniorInnen über ihre Erlebnisse zum Kriegsende. Der allgemeine Tenor: NIE WIEDER KRIEG!
Derzeit informieren Schautafeln in der Schalterhalle der Straubinger Sparkasse über das Leben und Wirken des Theologen Dietrich Bonhoeffer, der am 9. April 1945, noch nicht einmal 40-jährig, im Konzentrationslager Flossenbürg von den Nazis hingerichtet wurde. Zum Rahmenprogramm der Ausstellung gehörte die Gesprächsrunde „Zeitzeugen berichten".
Die 81-jährige Herta Neumeier, zeitlebens als Kind einer „alten Sozi-Familie" ein politischer Mensch, erfuhr den Krieg in Zusammenhang mit der Inhaftierung des Vaters in Dachau mit Ernteeinsätzen oder beim Hopfenpflücken als Schülerin bei Bauern, aber auch als Mitglied beim „Bund deutscher Mädel". Nach dem Verbot der Sozialdemokraten trafen sich diese zum „Fußballschauen" am Fenster der elterlichen Wohnung neben einem Fußballplatz. Bei der Bombardierung Straubings am 18. April 1945 wurde auch das Haus ihrer Familie zerstört. Sie fand Unterschlupf bei Verwandten in Deggendorf, sah dort die ersten „bis auf die Zähne bewaffneten Amerikaner in allen Hautfarben". Auch an die Todesmärsche durch Straubing kann sie sich erinnern und an die notdürftige Versorgung der Familie, für die sie als junge Frau zeitweise alleine aufzukommen hatte.
So animiert, konnten einige der anwesenden Zeitzeugen des Endes des Zweiten Weltkriegs in Straubing von ihren Erinnerungen berichten, die sich tief in ihren Seelen eingeprägt hatten. Die eine geriet als Hausmädchen in Stuttgart in französische Gefangenschaft, der andere lernte dort seine Straubinger Frau kennen und kehrte mit dieser nach der Pensionierung nach Straubing zurück. Anni Mauser aus der bekannten Straubinger Musikerfamilie konnte von ihren musikalischen Unterhaltungseinsätzen für die Bewacher im Konzentrationslager Flossenbürg erzählen. Einig war man sich in der Forderung: NIE WIEDER KRIEG! und dem Bestreben als Zeitzeugen den jüngeren Generationen die Erfahrungen und Erlebnisse aus erster Hand zu vermitteln.
01.06.2010 in Veranstaltungen
Ausstellungseröffnung in Straubing
Zweite Station der Bonhoeffer-Wanderausstellung - Wann wird man je verstehen?
Als zweite Station der Wanderausstellung Dietrich Bonhoeffer im Rahmen der „Bonhoeffer- Wochen im Labertal“ präsentiert sich die Schalterhalle der Sparkasse in Straubing. MdL Reinhold Perlak, der SPD-Arbeitskreis 60plus und die evangelische Kirchengemeinden nahmen die Chance wahr, die Ausstellung auch in Straubing präsentieren zu können. Bis zum 10. Juni wird hier das Leben und Werk auf mehreren Informationstafeln dokumentiert. Weitere Aktionen sind im Zusammenhang mit der Ausstellung geplant.
Die Ausstellung zeigt auf 13 Tafeln Bonhoeffers Aktivitäten und seine Rolle im kirchlichen und politischen Widerstand gegen die Ideologie und Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten und sie informiert über seine bahnbrechenden theologischen Überlegungen zum Christsein heute und den Perspektiven des Christentums in der modernen Gesellschaft. Dies war auch Mittelpunkt der dargebrachten Grußworte und Referate.
30.05.2010 in Veranstaltungen
v.l. AK-Sprecher Rainer Pasta, Pfarrer Ulrich Fritsch, die OV-Vorsitzenden Hubert Wittmann und Johannes Faden, Brigitte Wessely, Franz Baier und Helga Janker
Bonhoeffer war ein mündiger, kritischer und engagierter Staatsbürger
„Bonhoeffers Gedankengut müsste im Denken der Menschen von Heute so aktuell sein wie nie.“
Die Wanderausstellung „Dietrich Bonhoeffer“, die im Rahmen der Bonhoeffer-Wochen, die der SPD-AK Labertal derzeit mit den evangelischen Gemeinden in der Region organisiert, war als erstes vom 17. bis 30. Mai in Geiselhöring zu sehen. Der SPD Ortsverein nutzte die Gelegenheit sich intensiv mit der Person Bonhoeffers und den Konsequenzen für Politik und Demokratie aus seiner Haltung im 3. Reich zu beschäftigen. Eine Diskussionsrunde Ende letzter Woche im Gemeindesaal der Kreuzkirche erbrachte wichtige Erkenntnisse.
„Bonhoeffers Name steht für Widerstand im Nationalsozialismus. Der Theologe Dietrich Bonhoeffer kämpfte gegen Hitler - allerdings ohne Waffen. Er betonte immer wieder die Verantwortung für seine Mitmenschen und die Wichtigkeit ‚wirklichkeitsgemäßen Handelns’“, zitierte Rainer Pasta, Sprecher des AK Labertal, aus einer Bonhoeffer- Biographie. „Es stellt sich jedoch die wichtige Frage für uns Sozialdemokraten, für die Christen beider Konfessionen, für alle Bürgerinnen und Bürger unseres Staates: Wie können wir – ja besser: wie müssen wir - Bonhoeffers Erbe heute für uns selbst interpretieren?“. Die Diskussionsrunde fand hierzu mehrere Antworten.
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.