Allgemein
26.08.2010 in Allgemein
v.l. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Johannes Faden, Jubilar Johann Franzspeck und 3.BGM Harry Büttner
40 Jahre SPD: „Gerne denke ich an die aktive Zeit zurück“
Eingetreten 1970 unter Kanzler Willy Brandt erlebte Johann Franzspeck die Höhen und Tiefen der Partei
Mehr als die Hälfte seines Lebens ist der 1936 geborene Johann Franzspeck Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und erlebte die guten und weniger guten Tage der Deutschen Sozialdemokratie aktiv mit. Zu seinem 40. Parteijubiläum und dem erst kürzlich gefeierten 74. Geburtstag gratulierten der SPD-Ortsvorsitzende Johannes Faden und 3. Bürgermeister Harry Büttner.
„Zu den schönsten Pflichten eines Ortsvorsitzenden gehört es, neuen Mitgliedern ihr rotes Parteibuch zu überreichen und verdiente Mitglieder zu ehren. Gerade für mich als noch sehr junger Ortsvereinsvorsitzender ist es beeindruckend Genossen kennen zu lernen, die länger unserer Partei die Treu gehalten haben, als ich selber alt bin“, so Johannes Faden. Johann Franzspeck lebt seit 1968 in Geiselhöring und trat in der Glanzzeit der SPD, während der Kanzlerschaft Willy Bandts, 1970 in die Partei ein. „Gerne denke ich an die aktive Zeit, die ich zusammen mit den Genossen Sepp Hofmeister, Hans Thurner oder Heinz Weidke erlebt habe, zurück“, erinnerte sich Franzspeck, als er die Ehrenurkunde, unterschrieben von den Landes- und Bundesvorsitzenden, Florian Pronold und Sigmar Gabriel, sowie die Silberne SPD-Nadel überreicht bekam. Faden hob die Bedeutung der Senioren in der Parteiarbeit hervor, die „mit ihrer Treue und Erfahrung uns Jungen ein Vorbild sind“. Leider kann Johann Franzspeck aus gesundheitlichen Gründen an vielen Aktionen und Festen nicht mehr aktiv teilnehmen. “Aber ich verfolge auch heute noch die politische Entwicklung und die Aktivitäten des SPD-Ortsvereins mit großem Interesse“, so der Jubilar.
24.08.2010 in Allgemein
München, den 20.08.2010
Liebe Ortsvorsitzende,
auf dem Landesparteitag ___ haben wir uns vorgenommen, die BayernSPD zu öffnen und noch stärker das Gespräch mit gesellschaftlichen Gruppen zu suchen. Euere Ortsvereine haben dieses bereits vorgemacht: Ihr habt die Bonhoeffer-Ausstellung in Kooperation mit der örtlichen Kirche organisiert. Dafür möchte ich Euch und Euren Ortsvereinen herzlich danken.
Ihr habt gezeigt: SPD und Kirche können kooperieren. Was vielen manchmal widersprüchlich erscheint, passt eigentlich gut zusammen - christliche Soziallehre und sozialdemokratische Grundwerte sind sich
näher als man meint. In der Gegenwart bei solchen politischen Fragen wie der Bekämpfung von Armut und in der Vergangenheit, wie Bonhoeffer bezeugt, mit gleichen Erfahrungen was den Widerstand gegen das NS-Regime angeht. Wir möchten auch in Zukunft im den Dialog stehen. Ihr habt uns geholfen, die ersten Schritte zu gehen.
Bitte leitet meinen Dank auch an die Genossinnen und Genossen vor Ort weiter, die tatkräftig beim Organisieren der Ausstellung unterstützt haben.
Mit solidarischen Grüßen
Florian Pronold
Bild: Merkur-Online.de
18.08.2010 in Allgemein
Gegen rechtes Gedankengut aus Geiselhöring - SPD Aktion beim Wesselylauf
Auch in diesem Jahr nimmt die SPD Geiselhöring wieder am Hubert- Wessely- Lauf zugunsten der Vereinsjugend des TV Geiselhöring statt. Wie bereits im vergangenen Jahr des Bundestagswahlkampf nutzt der Ortverein die Gelegenheit auch für ein politisches Statement: Wir setzen uns ein gegen rechtes Gedankengut aus Geiselhöring, und unterstützen damit auch den TV Geiselhöring in seiner Integrationsarbeit in Stadt und Umland.
05.08.2010 in Allgemein von SPD Bezirk Oberpfalz
Der Landesvorsitzende der BayernSPD und stv. Vorsitzende der SPD- Bundestagsfraktion MdB Florian Pronold besucht am Mittwoch, 11. August im Rahmen seiner „Sommerreise 2010“ die Oberpfalz. Florian Pronold informiert sich über aktuelle und zuküftige Projekte in Regensburg, Weiden und Neumarkt und wird von den örtlichen sozialdemokratischen Politikern begleitet.
30.07.2010 in Allgemein von SPD Bezirk Niederbayern
Die Straubinger Geschäftsstelle der SPD setzt als eine der ersten die Beschlüsse des Landesparteitages um und bezog neue Räume in der Thurmayerstrasse 11. „Die Geschäftsstelle versteht sich als Bürgerbüro, als Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger“ , so Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock. „Mit dem Umzug in die neuen Räume habe wir nun mehr Platz für Gespräche. Es sind schon einige Bewohner der Siedlung vorbeigekommen.“
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.