Ude und Adam begeisterten die Genossen

Veröffentlicht am 30.10.2011 in Kreisvorstand

Die Landkreis-SPD bei der Kundgebung in Regen

SPD-Kreisvorstand besuchte am 29.10.2011 die Kundgebung mit Michael Adam und OB Christian Ude in Regen

Gleich zwei Ziele verfolgten die Mitglieder der SPD-Kreisvorstandschaft am vergangenen Samstag in der Pichlsteiner-Festhalle in Regen: Zum einen wollten sie den Bodenmaiser Bürgermeister und Bezirksvorsitzenden Michael Adam beim Landratswahlkampf unterstützen. Andererseits bot sich an diesem Tag auch die Gelegenheit, den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude live zu erleben. Und die Reise hatte sich gelohnt, waren sich Kreisvorsitzende Ruth Müller, der stv. UB-Vorsitzende Herbert Lohmeyer, Peter und Franziska Schmid sowie Martin Hobmeier einig. "Mut zu Veränderungen" - unter dieses Motto stellte Michael Adam seine Rede zur Landratswahl, die in zwei Wochen stattfindet. Seine Konzepte im Hinblick auf erneuerbare Energien, Transparenz und mehr Bürgerbeteiligung in der Landkreispolitik und zur Stärkung des Tourismus führte er an vielen Beispielen an. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, der seinen ersten Auftritt in Niederbayern als designierter Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2013 absolvierte, fesselte die rund 1.000 Besucher in der Festhalle vom ersten bis zum letzten Satz seiner Rede. Bereits viermal habe er in München Wahlkampf geführt und er sei gewählt worden, weil er seine Wahlversprechen eingehalten habe. Und so werde er auch als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl nicht ein Füllhorn an Wahlgeschenken für Bayern versprechen, sondern sich auf einige wichtige Punkte konzentrieren, wie z. B.:
  • Eine leistungsfähige DSL-Anbindung im ländlichen Raum muss endlich als wichtige Infrastrukturmaßnahme begriffen werden.
  • Die bayerische Bildungspolitik sei in vielen Bereichen verbesserungsfähig und müsse endlich Schritt halten mit einem modernen Familienbild, weshalb z. B. die Ganztagsbetreuung dringend ausgebaut werden müsse.
  • Er sei mit seiner Frau Edith wegen der Chancengerechtigkeit für junge Menschen in die SPD eingetreten. Und dafür kämpfe er noch heute. Deshalb verspreche er, die Studiengebühren, die ein Studium vom Geldbeutel der Eltern abhängig machen, abzuschaffen.
In seiner pointiert gehaltenen Rede ging er auf ein Interview mit dem CSU-Bezirksvorsitzenden Manfred Weber ein. Angesichts einiger Forderungen, die dort genannt waren wie z. B. dem notwendigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Plattling und Landshut erinnerte er daran, dass derzeit noch die CSU in der Regierungsverantwortung sei und Weber nicht die SPD auffordern könne, hier Mittel zu investieren.
 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.