Partnerschaft Mauthausen-Flossenbürg

Veröffentlicht am 30.10.2011 in Veranstaltungen

Für den SPD- Arbeitskreis Labertal besprechen sich Martin Auer und Rainer Pasta mit dem SPÖ - Bürgermeister Thomas Punkenhofer um das Treffen des Gedenkvereins perspektive Mauthausen in Flossenbürg vorzubereiten

Einladung
zum Treffen SPÖ Mauthausen und SPD- Arbeitskreis Labertal

Vor knapp 15 Monaten haben wir bei einem Besuch der KZ- Gedenkstätte Mauthausen mit der SPÖ Mauthausen vereinbart, den Kontakt zur KZ- Gedenkstätte Flossenbürg und zum SPD- Ortsverein Flossenbürg herzustellen. Wir haben die sozialdemokratischen Freunde, die uns in Mauthausen einen überaus herzlichen Empfang bereitet hatten, zu einem Gegenbesuch eingeladen. Jetzt ist es soweit!

Die SPÖ- Ortspartei Mauthausen kommt zusammen mit dem Gedenkverein „perspektive Mauthausen“, an der Spitze Bürgermeister Thomas Punkenhofer und der „perspektive“- Vorsitzende und SPÖ- Ortsparteivorsitzender Walter Hofstätter sowie der kath. Pfarrer, am 5. November nach Flossenbürg. Am 6. November besucht die Delegation dann die alte Reichsstadt Regensburg.

Das Programm sieht so aus:

Samstag,
5. November 2011

11:30 Uhr:
Abfahrt Schierling, Rathausplatz und Fahrt nach Flossenbürg

13:00 Uhr:
Eintreffen der Mauthausen- Delegation in Flossenbürg und Besichtigung der KZ- Gedenkstätte

Anschließend Besichtigung des Marktes Flossenbürg

Abends gemeinsames Abendessen mit Bürgermeister, Markträten, SPD- Ortsverein und örtlichen Vereinen

Sonntag,
6. November 2011

9:45 Uhr:
Treffpunkt Domplatz Regensburg; Gang zum Alten Rauthaus

10:00 Uhr:
Stadtführung (ca. 90 Minuten)

12:00 Uhr:
Mittagessen in der Brauerei- Gaststätte Kneitinger am Arnulfsplatz

Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir die große Aufmerksamkeit, die wir vor einem Jahr in Mauthausen empfangen haben, mit unserer Teilnahme zurückgeben.

Wir würden uns daher sehr freuen, wenn sich möglichst viele, auch jene, die bei dem Besuch im Vorjahr nicht dabei sein konnten, an dem Treffen mit der SPÖ Mauthausen beteiligen würden.

Anmeldungen nehmen ab sofort Martin Auer (09451- 1761; aueropa(at)t- online.de) und Rainer Pasta (09423- 943608; rainer.pasta(at)freenet.de) entgegen.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.