
SPD-Kreisverbände Landshut und Dingolfing besuchen Wasserwerk in Aham

SPD-Kreisverbände Landshut und Dingolfing besuchen Wasserwerk in Aham
Die SPD-Kreisverbände Dingolfing-Landau und Landshut besuchten das Wasserwerk des Zweckverbandes Wasserversorgung Mittlere Vils (WMV) in Aham. Betriebsleiter Dipl.-Ing. Bernd König begrüßte die SPD-Kreisverbände, die vom SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier aus Dingolfing-Landau und vom stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Gerhard Babl, Bürgermeister von Velden/Vils, aus Landshut angeführt wurden.
Zuerst stellte Dipl.-Ing. König den Zweckverband vor. Der Zweckverband wurde am 30.04.64 von den Gemeinden Steinberg, Poxau und Griesbach gegründet, da es damals Probleme mit der Wasserversorgung vor Ort gab. Da in Aham ausreichend Wasser gefunden wurde, entstand dann die Aham-Steinberg-Gruppe. Inzwischen gehören die Gemeinden Aham, Dingolfing, Frontenhausen,Gottfrieding, Gerzen, Mamming, Marklkofen und Reisbach zum Zweckverband Wasserversorgung Mittlere Vils (WMV).
Der Zweckverband WMV versorgt heute ca. 18.000 Einwohner mit etwa 1 Million Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr. Dazu betreibt der WMV 4 Wasserbrunnen in Aham (ca. 60 m Tiefe) und 2 in Daibersdorf (ca. 140 m Tiefe), 18 Pumpwerke, 355 km Versorgungsleitungen, 140 km Hausanschlusslei-tungen und 2 Erdbehälter in Aham und Birnthal mit zusammen 3.000 Kubikmeter Fassungsvermögen. Für den Feuerschutz betreibt der WMV 1.305 Hydranten. Die Gesamtbaukosten betrugen 27 Millionen Euro und die Bilanzsumme sind derzeit über 11 Millionen Euro.
Für zusätzliche Sicherheitsreserven wurde eine leistungsstarke Versorgungsleitung zum Wasserturm bei Bachham des Zweckverbandes Oberes Kollbachtal gebaut und gemeinsam mit der Stadt Dingolfing die neuen Brunnenanlagen in Daibersdorf bei Gottfrieding errichtet, die täglich bis zu 15.000 Kubikmeter Wasser höchster Qualität, ohne zusätzliche Aufbereitung, liefern.
Die aktuellen Herausforderungen bei der Bereitstellung von hochwertigem Trinkwasser, betonte Dipl.-Ing. König, bestehen in der Neuausweisung von Wasserschutzgebieten, um die Wasserquellen zu schützen; denn Neuausweisungen sind mit erheblichen Nutzungseinschränkungen für die Landwirte verbunden, die entsprechend entschädigt werden müssen. Dazu kommen die vermehrten Schadstoffeinträge ins Grundwasser durch die intensive Bewirtschaftung, besonders sind hier das Desethylatrazin aus dem Pflanzenschutz und das Nitrat durch die Bodendüngung zu nennen. Des Weiteren sind hier noch Bestimmungen im Wasserrecht, die nicht bundeseinheitlich geregelt sind und drohende Liberalisierungen durch EU-Richtlinien zu nennen, die die Wasserwirtschaft nicht einfacher machen.
Die macht in der Zukunft erhebliche Investitionen in neue Brunnen und in die Energieeinsparung für die vielen Pumpwerke notwendig, so Dipl.-Ing. König, um die Versorgung der Bürger rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr mit Wasser in höchster Qualität zum bezahlbarem Preis sicher zu stellen.
SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier bedankte sich mit einem Präsent für den Besuch im Wasserwerk und sicherte dem Zweckverband die Unterstützung der Kommunalpolitiker aus den beiden SPD-Kreisverbänden zu.
Foto:
SPD-Kreisverbände Dingolfing-Landau und Landshut beim Besuch des Wasserwerks in Aham: Betriebsleiter Bernd König (2. v.re.), SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier(re.) und stellv. SPD-Kreisvorsitzender Bürgermeister Gerhard Babl (li.) sowie SPD-Vorsitzende Vilsbiburg Theresa Bergwinkl (Mitte)
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
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Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
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