Studiengebühren sind Auslaufmodell

Veröffentlicht am 25.01.2012 in Bildung

Bessere Bildung für alle
© BayernSPD

"Auswirkungen der Einführung von Studiengebühren auf die Studienbereitschaft in Deutschland"

"Dieses Fachgespräch ist scheinbar der letzte Versuch der Union, die Niederlage bei den Studiengebühren abzuwenden", erklärt die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion Marianne Schieder zu der Veranstaltung im zuständigen Bundestagsausschuß. "Einzig Bayern und Niedersachsen halten noch daran fest. Alle anderen Bundesländer haben nie welche eingeführt oder sie wieder abgeschafft."

Es ist ein Irrglaube, dass man mit den Gebühren tatsächlich etwas verbessern könnte. Alleine die Tatsache, dass viele Hochschulen mit den Studiengebühren stattliche Rücklagen bilden, weil sie die Mittel nicht adäquat verwenden können, spricht für sich. Vielerorts wurde im Zuge der Abschaffung bereits gezeigt, dass die mit Studiengebühren getätigten Ausgaben auch anderweitig finanziert werden können.

Zwar zitieren die Vertreter der Union immer wieder Studien, nach deren Aussage Studiengebühren positiv seien, doch Statistik alleine reicht nicht. Viel wichtiger ist die Lebenswirklichkeit von Studierenden. An immer mehr Orten sind sie mit steigenden Mieten und Lebenshaltungskosten konfrontiert. Hinzu kommt ein immer höherer Zeitaufwand für das Studium. Da gibt es nicht mehr viele Möglichkeit um zusätzlich für Studiengebühren jobben zu gehen.

Daran können auch die Experten der Union im Fachgespräch nicht viel ändern. Außerdem ist deren Objektivität zu hinterfragen, wenn von Seiten der Regierungskoalition Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch bestellt wurde. Er hält als einer der letzten Hochschulminister in Deutschland die Fahne für die Studiengebühren hoch. Es ist kaum davon auszugehen, dass seine Aussagen als objektive Argumente gewertet werden können.

"Studiengebühren sind ein Auslaufmodell", so Marianne Schieder. Stattdessen brauchen wir vernünftige Wege, um die Finanzierung unserer Hochschulen auf solide Beine zu stellen. Die SPD will daher den Bildungsetat in erheblichem Umfang ausbauen. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Beginn eines Studiums nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig ist.

Wenn die SPD in Bayern Regierungsverantwortung übernimmt, wird es auch im Freistaat vorbei sein mit den Studiengebühren. Christian Ude hat das bereits öffentlich zugesichert.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.