Personalknappheit durch Wegfall des Zivildienstes

Veröffentlicht am 25.01.2012 in Soziales

Bayern plant Gesamtkonzept für die Freiwilligendienste. MdL Reinhold Strobl frägt nach.

MdL Reinhold Strobl, Mitglied des Haushaltsauschusses des Bayerischen Landtages, hat bereits im September letzten Jahres in einer schriftlichen Anfrage die Staatsregierung unter anderem um Auskunft darüber gebeten, wie groß das Defizit an Zivildienstleistenden, bzw. Bufdis für die sozialen und karitativen Verbände und Organisationen sei.

Das Thema Personalknappheit durch den Wegfall des Zivildienstes war gerade im letzten Jahr immer wieder das vorherrschende Thema bei meinen Gesprächen mit den Sozialverbänden “, so der Abgeordnete. Deshalb habe er sich im Herbst 2011 mit einer Anfrage an die Staatsregierung gewandt, um Antworten auf verschiedene Fragen zum Wegfall des Zivildienstes zu erhalten. Darunter auch die Frage, wie groß das Defizit für die ortsansässigen Organisationen durch den Wegfall der Zivildienstleistenden sei und welche landesspezifischen Maßnahmen die Staatsregierung im Einzelnen plane, um dem Personalmangel entgegenzutreten.

In der Antwort des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung heißt es unter anderem: „Aufgrund der vorhandenen Freiwilligendienste sind besondere landesspezifische Maßnahmen nicht notwendig, die Bayerische Staatsregierung will jedoch die Rahmenbedingungen für die Freiwilligendienste verbessern und Anreize für bürgerschaftliches Engagement verstärken. Ein Gesamtkonzept für die Freiwilligendienste ist geplant.“

Strobl: „Ich wollte nun aktuell wissen, wann denn dieses Konzept veröffentlicht werden würde und habe deshalb bei der Staatsregierung nachgefragt“. Die Antwort werde für diese Woche erwartet. “Bleibt zu hoffen, dass das Konzept wirkliche Lösungen für die Sozialverbände und Organisationen bereithält“, so der Abgeordnete.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.