Bayern plant Gesamtkonzept für die Freiwilligendienste. MdL Reinhold Strobl frägt nach.
MdL Reinhold Strobl, Mitglied des Haushaltsauschusses des Bayerischen Landtages, hat bereits im September letzten Jahres in einer schriftlichen Anfrage die Staatsregierung unter anderem um Auskunft darüber gebeten, wie groß das Defizit an Zivildienstleistenden, bzw. Bufdis für die sozialen und karitativen Verbände und Organisationen sei.
„Das Thema Personalknappheit durch den Wegfall des Zivildienstes war gerade im letzten Jahr immer wieder das vorherrschende Thema bei meinen Gesprächen mit den Sozialverbänden “, so der Abgeordnete. Deshalb habe er sich im Herbst 2011 mit einer Anfrage an die Staatsregierung gewandt, um Antworten auf verschiedene Fragen zum Wegfall des Zivildienstes zu erhalten. Darunter auch die Frage, wie groß das Defizit für die ortsansässigen Organisationen durch den Wegfall der Zivildienstleistenden sei und welche landesspezifischen Maßnahmen die Staatsregierung im Einzelnen plane, um dem Personalmangel entgegenzutreten.
In der Antwort des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung heißt es unter anderem: „Aufgrund der vorhandenen Freiwilligendienste sind besondere landesspezifische Maßnahmen nicht notwendig, die Bayerische Staatsregierung will jedoch die Rahmenbedingungen für die Freiwilligendienste verbessern und Anreize für bürgerschaftliches Engagement verstärken. Ein Gesamtkonzept für die Freiwilligendienste ist geplant.“
Strobl: „Ich wollte nun aktuell wissen, wann denn dieses Konzept veröffentlicht werden würde und habe deshalb bei der Staatsregierung nachgefragt“. Die Antwort werde für diese Woche erwartet. “Bleibt zu hoffen, dass das Konzept wirkliche Lösungen für die Sozialverbände und Organisationen bereithält“, so der Abgeordnete.