Gerd Kellner neuer Vorsitzender der SPD-AG „Gesundheit“ (ASG) in Niederbayern

Veröffentlicht am 26.11.2009 in Arbeitsgemeinschaften

Am Wochenende trafen sich die Mitglieder der SPD-ASG Niederbayern zu ihrer Bezirkskonferenz mit Neuwahlen im Preysinghof in Plattling.

Besonders freute sich Vorsitzende Renate Hebertinger, dass Bezirksrätin Gudrun Peters gekommen war und ein kurzes Grußwort sprach. In ihrem Rechenschaftsbericht betonte Renate Hebertinger, dass trotz einer vor allem in den letzten Jahren sehr schwierigen Situation für die Beteiligten in der ASG viele gemeinsame Ziele erarbeitet und wichtige Themen aus dem Bereich Gesundheitspolitik behandelt werden konnten. Am Ende ihrer Ausführungen gab ASG-Bezirksvorsitzende Renate Hebertinger bekannt, dass sie aufgrund von Arbeitsüberlastung nach 12 Jahren nicht mehr für den Vorsitz kandidieren werde. Die Mitglieder bedankten sich im Anschluss an den Rechenschaftsbericht bei der scheidenden Vorsitzenden für ihren langjährigen und wertvollen Einsatz mit lang anhaltendem Applaus und erteilten der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung.

Bei den anschließenden Neuwahlen unter der souveränen Leitung von Bezirks-geschäftsführerin Christine Schrock wurde der bisherige zweite Vorsitzende Gerd Kellner, Pflegedirektor aus Leiblfing, einstimmig zum Vorsitzenden der SPD-Arbeitsgemeinschaft Gesundheit Niederbayern (ASG) gewählt. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden wurde Gerhard Stasiczek, selbständiger Physiotherapeut aus Aholming, übertragen. Als Beisitzer fungieren in den nächsten beiden Jahren: Renate Hebertinger (Eggenfelden), Hans-Peter Hartl (Metten), Astrid Löffler (Buchhofen) und Anja König (Landshut). Ebenfalls gewählt wurden die Delegierten zu ASG-Landeskonferenz, die am 21.11.2009 in Nürnberg stattfindet. Diese sind Dr. Bernd Vilsmeier (Steinberg), Dr. Waltraud Weigel (Ortenburg), Hans-Peter Hartl, Gerhard Stasiczek und Anja König.

Die neugewählte Vorstandschaft betonte, dass auf dem Sektor „Gesundheitspolitik“ vieles im Argen liege und die Glaubwürdigkeit der SPD in der Großen Koalition auch wegen ihrer Gesundheitspolitik gelitten habe. Von der neuen schwarz-gelben Regierung sei jedoch gerade auf diesem Gebiet wenig positives zu erwarten, vielmehr müsse man eine Klientel-Politik befürchten, die einseitig zu Lasten der Arbeitnehmer und der Rentner gehe.
„Die ASG wird diese Politik auch in Zukunft kritisch beobachten und begleiten, Missstände aufzeigen und Verbesserungsvorschläge einbringen“, wie Vorsitzender Gerd Kellner abschließend betonte.

Foto: die neue Vorstandschaft mit stv. Vorsitzendem Gerhard Stasiczek (li.), Vorsitzendem Gerd Kellner (3. von li.), Bezirksrätin Gudrun Peters (3. von re.) und Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock (re.)

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.