Europaparlament widerspricht Zulassung resistenter Maissorten

Veröffentlicht am 07.06.2016 in Presse

Am Mittwoch werden die Europaabgeordneten in Straßburg voraussichtlich gegen den Beschluss der EU-Kommission zur Zulassung gentechnisch veränderter Maissorten und einer Nelkensorte stimmen. Die Gen-Maissorten sind gegen das Pflanzengift Glyphosat resistent. Das führt zu einem erhöhten Einsatz des Pflanzengiftes beim Anbau.

"Glyphosat soll krebserregend sein. Dennoch konnten sich die Mitgliedstaaten am Montag nicht einigen, ob das Pflanzengift innerhalb der EU weiter verwendet werden darf. Da wäre es schon irrsinnig, wenn wir uns für gentechnisch veränderte Maissorten auf dem europäischen Markt aussprechen würden", so der Amberger Sozialdemokrat und Europaabgeordnete Ismail Ertug.

„Solange es keine grundlegende Reform für das gesamte Verfahren zur Zulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Europäischen Union gibt, bin ich der Meinung, dass keine neuen gentechnisch veränderten Organismen auf den europäischen Markt kommen sollen", so Ertug weiter.

Mit großer Mehrheit hatte das Parlament im Oktober 2015 einen Vorschlag der EU-Kommission zurückgewiesen, der völlig unzureichend war. Das Parlament fordert die EU-Kommission auf, einen neuen Vorschlag vorzulegen.

Das Votum des Europaparlaments ist für die EU-Kommission nicht bindend. Im Dezember 2015 hat das Europaparlament bereits einen Einwand gegen die Zulassung einer anderen genveränderten Maissorte angenommen, die ebenfalls gegen Glyphosat resistent ist.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.