
Landesparteitag der Bayern SPD in Treuchtlingen – Ruth Müller ist für den Wahlkreis Landshut als Delegierte dabei

Landesparteitag der Bayern SPD in Treuchtlingen – Ruth Müller ist für den Wahlkreis Landshut als Delegierte dabei
Im Dezember vor 65 Jahren wurde die bayerische Verfassung verabschiedet. Der sozialdemokratische Ministerpräsident Wilhelm Högner gilt als ihr Vater. Wie zeitlos und dennoch fortschrittlich die Gedanken Högners waren, zeigt sich im Artikel 118 der bayerischen Verfassung: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“
Der Landesparteitag der bayerischen SPD steht am Samstag unter dem Motto „Starke Frauen für ein starkes Bayern“ und findet in Treuchtlingen statt. Für den Wahlkreis Landshut-Kelheim sind die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller aus Pfeffenhausen und Hans Kolbeck aus Rohr als Delegierte auf dem Parteitag vertreten.
Gerade angesichts des aktuellen Streits um Zuständigkeiten, freiwilligen Quoten und gesetzlichen Regelungen zwischen den beiden Ministerinnen Schröder und von der Leyen zeigt der Leitantrag Bayern SPD auf, was sich ändern muss, um die bestehenden Nachteile zu beseitigen und den Gleichstellungsgrundsatz zu erfüllen. Die Realität des Arbeitsmarktes macht es deutlich: Normalarbeitsverhältnisse mit einer gerechten und Existenz sichernden Bezahlung sind die Ausnahme. Die SPD will erreichen, dass es zu einer echten Gleichstellung von Frauen in der Erwerbsarbeit kommt, dass mehr Frauen in Führungsetagen Verantwortung übernehmen und eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf stattfinden kann.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.