SPD fordert 50.000 zusätzliche Studienplätze

Veröffentlicht am 21.10.2011 in Bildung

Bessere Bildung für alle
© BayernSPD

MdB Marianne Schieder: Studium darf kein Privileg für wenige sein

Die SPD-Fraktion hat den Antrag "Für einen Hochschulpakt Plus - Zusätzliche Studienplätze schaffen und Masterangebote ausbauen" in den Deutschen Bundestag eingebracht. Die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion Marianne Schieder erklärte dazu: "Angesichts des aktuellen Rekordansturms auf die Hochschulen fordern wir mindestens 50.000 zusätzliche Studienplätze."

Die Möglichkeit von Bund und Ländern zur Kooperation in der Hochschulpolitik werde zwar schon intensiv genutzt, unter anderem für die Finanzierung zusätzlicher Studienkapazitäten an den Hochschulen mit dem Hochschulpakt. Doch es bestehe dringender und großer Bedarf am Ausbau des Hochschulpakts. "Daher fordern wir einen Hochschulpakt Plus", so Marianne Schieder, "wir fordern die Bundesregierung auf, unverzüglich mit den Ländern in Verhandlungen für einen Hochschulpakt Plus zu treten und so den Hochschulpakt 2020 weiter zu entwickeln".

Ein Studium dürfe kein Privileg für wenige sein, es ist ein Bildungsrecht. Allen, die eine Zugangsberechtigung haben, müssen die Hochschulen offen stehen.

Gerade in diesen Tagen zeigt sich, welcher Handlungsbedarf und welche zusätzlichen Mittel erforderlich sind. Dank doppeltem Abiturjahrgang in Bayern und Wegfall der Wehrpflicht quellen momentan die Hörsäle über. Studierende übernachten in provisorischen Matratzenlagern, weil es nicht ausreichend Wohnheimplätze gibt. Lehrangebote werden mit schlecht dotierten Lehraufträgen aufgefüllt. An alle Ecken und Enden gibt es an den Hochschulen nur Provisorien und Mangel. "Da braucht sich Staatsminister Ludwig Spaenle nicht rühmen, dass er seine Hausaufgaben gemacht hätte", so Marianne Schieder.

Dieses Jahr ist es der doppelte Abiturjahrgang in Bayern, der die Situation verschärft. Nächstes Jahr kommt Baden-Württemberg und 2013 Hessen. Der Druck, den wir jetzt erleben, wird sich in den nächsten Jahren noch weiter fortsetzten.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.