Mauthausen und Flossenbürg streben Zusammenarbeit an

Veröffentlicht am 19.10.2011 in Allgemein

Einladung
zum Treffen SPÖ Mauthausen mit dem SPD-Arbeitskreis Labertal
am Samstag, den 5. November 2011, in Flossenbürg
und am Sonntag, den 6. November 2011, in Regensburg

Liebe Genossinnen und Genossen!
Vor knapp 15 Monaten haben wir bei einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen mit der SPÖ Mauthausen vereinbart, den Kontakt zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und zum SPD-Ortsverein Flossenbürg herzustellen. Wir haben die sozialdemokratischen Freunde, die uns in Mauthausen einen überaus herzlichen Empfang bereitet hatten, zu einem Gegenbesuch eingeladen. Jetzt ist es soweit!

Die SPÖ-Ortspartei Mauthausen kommt zusammen mit dem Verein „perspektive Mauthausen“ am 5. November nach Flossenbürg. Bürgermeister Thomas Punkenhofer , an der Spitze der Delegation, wird u.a. begleitet vom „perspektive“-Vorsitzenden und SPÖ-Ortsparteivorsitzenden Walter Hofstätter sowie demkath. Pfarrer von Mauthausen. Am 6. November besucht die Gruppe dann die alte Reichsstadt Regensburg.

Programm

Samstag, 5. November 2011
11:30 Uhr Abfahrt Schierling, Rathausplatz und Fahrt nach Flossenbürg
13:00 Uhr Eintreffen der Mauthausen-Delegation in Flossenbürg und Besichtigung der KZ-Gedenkstätte;
Anschließend Besichtigung des Marktes Flossenbürg.
Abends gemeinsames Abendessen mit Bürgermeister, Markträten, SPD-Ortsverein und örtlichen Vereinen

Sonntag, 6. November 2011
9:45 Uhr Treffpunkt Domplatz Regensburg; Gang zum Alten Rauthaus
10:00 Uhr Stadtführung (ca. 90 Minuten)
12:00 Uhr Mittagessen in der Brauerei-Gaststätte Kneitinger am Arnulfsplatz

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.