SPD aus Landshut und Kelheim mit MdL Natascha Kohnen (3.v.l.)
Kommunales Engagement ist gefragt
Kommunales Engagement ist gefragt
„Nirgends sonst wird Politik so unmittelbar wahrgenommen wie in der Kommune“ erläuterte die Generalsekretärin der SPD Niederbayern, MdL Natascha Kohnen den Genossen aus Landshut bei der Kommunalkonferenz in Straubing. Die Bürgerbeteiligung vor Ort könne so gesteigert werden und der Politikverdrossenheit entgegengewirkt werden, wenn die Politiker direkt ansprechbar sind. In den Stadt- und Gemeinderäten und Kreistagen ist jetzt politische Halbzeit, deshalb will die SPD bereits jetzt die Weichen stellen, um mit einer Kommunaloffensive bei der nächsten Wahl im Frühjahr 2014 mit attraktiven Listen zu punkten.
"Es gibt genug Menschen, die bei sich zu Hause mit etwas nicht zufrieden sind und die etwas verändern wollen", stellt die Kreisvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller fest. "Gerade werden überall die Mittelschulen eingeführt, es wird sich aber in Kürze zeigen, dass dies bildungspolitisch der falsche Weg ist. Die SPD bietet ein Konzept für eine wohnortnahe Schulversorgung und dann können sich die Bürgerinnen und Bürger – mit oder ohne SPD-Mitgliedsstatus – bei der Umsetzung einer Gemeinschaftsschule einbringen“, so Müller. Neben dem persönlichen Kontakt sei aber auch eine aktuelle Homepage und die Präsenz in den sozialen Netzwerken wichtig – hier habe die SPD im Landkreis Landshut ihre Hausaufgaben gemacht.
"Wichtig sei es, über eine klare Perspektive für den eigenen Landkreis oder die Gemeinde zu verfügen", betonte der Fraktionsvorsitzende der SPD Vilsbiburg, Klaus Kerscher. Gerade die Energiewende werde, um eine hohe Akzeptanz der Einwohner vor Ort zu erreichen, intensiv mit den Bürgern diskutiert werden müssen. Die Sozialdemokraten sehen in der Energiewende große Chancen für Forschung und Industrie – und damit für viele neue Arbeitsplätze, die dezentral entstehen können.
Für die SPD-Ortsvereine steht die Kommunalpolitik als ihre eigene und besondere Verantwortlichkeit im Mittelpunkt des Handelns. Aber auch der Wille und Anspruch zur Mitbestimmung und Mitwirkung auf anderen Politikfeldern macht die SPD nicht nur zur Programm- und Volkspartei, sondern auch zur Mitmachpartei. Deshalb lädt die SPD über die Ortsvereine hinaus die Menschen ein, die die SPD und ihre Politik mit offenem Interesse begleiten, zum Mitmachen ein.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.