Landkreis-SPD unterwegs für eine Zukunft ohne Atomkraftwerke

Veröffentlicht am 04.06.2011 in Umwelt

Am Montag und Samstag nochmal Anti-Atom-Demos

Die SPD im Landkreis Landshut wird an den vorerst letzten beiden Veranstaltungen zum Atomausstieg teilnehmen. Am Montag findet die 41. Mahnwache in Niederaichbach statt - Treffpunkt ist um 18.00 Uhr vor dem Rathaus. Auch wenn es nun so aussieht, als würde die schwarz-gelbe Regierung den Ausstieg aus der Atomenergie wollen, werde man dennoch wachsam sein, so Kreisvorsitzende Ruth Müller. Es müsse einen verbindlichen Ausstiegsplan für jeden einzelnen Atommeiler geben, damit die Menschen in der Region aber auch die Arbeitnehmer wissen, woran sie sind. So hatte es die rot-grüne Regierung damals vorgemacht.

Eine Trickserei mit den Laufzeiten, einer Übertragung von Reststrommengen, Sicherheitspuffer und Kaltreserven werde man nicht hinnehmen. Das hat ansonsten schon ein sehr deutliches "G´schmackerl" einer Revisionsklausel und eines neuerlichen Kniefalls vor der Atomlobby, so Müller.

Planmäßig findet am Samstag, 11. Juni die letzte "Count-Down-für-Isar1"-Veranstaltung in der Landshuter Altstadt statt. In den vergangenen Monaten hatte die SPD bei den Samstags-Veranstaltungen mit Rednern wie MdB Florian Pronold und den beiden Europa-Abgeordneten MdEP Wolfgang Kreissl-Dörfler und MdEP Ismail Ertug diese Aktionen unterstützt und wird jetzt auch beim "Abpfiff" dabei sein.

Mit dem Atomausstieg alleine ist es aber nicht getan - nun beginnt die konkrete Arbeit vor Ort, die Energiewende umzusetzen, betont die Kreisvorsitzende Ruth Müller. Impulse und Ideen dazu holt sich die SPD im Landkreis Landshut bei der Kommunalpolitikertagung am Montag im Bayerischen Landtag, die unter dem Motto "Energiewende jetzt - was können die Kommunen in Bayern tun?" steht.

Die Energiewende birgt große Chancen für Forschung und Industrie – und damit für viele neue Arbeitsplätze. Sie ist somit nicht nur eine Frage der ökologischen Vernunft und Verantwortung der Kommunen vor Ort. Mit neuen Technologien für mehr Energieeffizienz, der Produktion ressourcenschonender Materialien und moderner Antriebstechniken werden neue Arbeitsfelder geschaffen. Die erneuerbaren Energien werden so zum Schlüssel für Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg, der sich mit sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit verbindet.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.