Tag der Mehrgenerationenhäuser am 06. Juni

Veröffentlicht am 06.06.2011 in Soziales

MdB Marianne Schieder: „Mehrgenerationenhäuser müssen eine Zukunft haben“

„In meinem Wahlkreis und meinen Betreuungswahlkreisen leisten die Mehrgenerationenhäuser in Maxhütte-Haidhof, Waldmünchen, Amberg, Neumarkt, Illschwang und Grafenau wertvolle Arbeit und bieten passgenaue Angebote für alle Generationen“, betont die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder anlässlich des Tages der Mehrgenerationenhäuser am 06. Juni.

„Die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser ist teilweise ungewiss. Die Bundesregierung hat sich nicht ausreichend für den Fortbestand der bereits bestehenden Häuser eingesetzt. Das Bundesprogramm wird neu ausgeschrieben, die Träger von Häusern müssen sich neu bewerben. Hinzu kommt, dass der jährliche Bundeszuschuss pro Mehrgenerationenhaus von 40.000 auf 30.000 Euro ab 2012 sinkt. Insbesondere in strukturschwachen Regionen und im ländlichen Raum droht die Gefahr von Projektruinen“, kritisiert MdB Marianne Schieder.

Besonders kritisch sieht sie, dass die Bundesregierung keine Übergangslösung für diejenigen Häuser, deren Bundesförderung bereits vor Ablauf des Jahres 2011 auslaufe, geschaffen habe. Sie bedauert, dass in Zukunft bundesweit nur noch 450 statt 500 Häuser gefördert werden sollen. „Das bestehende Bundesprogramm wird zusammengestrichen. Eine nachhaltige Generationenpolitik sieht anders aus“, beanstandet die Abgeordnete.

Das Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“, deren fünfjährige Laufzeit 2011 zu Ende gehe, sei eine Erfolgsgeschichte. Die 500 Begegnungsstätten für alle Generationen wurden 2006 ins Leben gerufen. Sie hätten sich in Städten und Gemeinden als Anlaufstelle bewährt. Doch ab Herbst 2011 laufe schrittweise die Bundesförderung für alle Häuser aus, ein neues Programm folge ab 1. Januar 2012.

Einen Starttermin für die Ausschreibung des neuen Programms habe die zuständige Bundesfamilienministerium Schröder (CDU) noch nicht bekannt gegeben. Ebenso warten die Träger der Mehrgenerationenhäuser seit Monaten auf konkrete Hilfe des Bundes für finanzschwache Kommunen.
„Ich hoffe, dass der Tag der Mehrgenerationenhäuser Anlass für eine langfristig gesicherte Finanzierung ist, damit sich in den Häusern auch weiterhin Menschen aller Altersstufen begegnen, austauschen und sich gegenseitig helfen können“, so MdB Marianne Schieder.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.