SPD im Landkreis Landshut ernennt Peter Barteit zum Ehrenvorsitzenden

Veröffentlicht am 07.05.2012 in Kreisvorstand

Die Kreisvorsitzenden mit dem Ehrenvorsitzenden Peter Barteit und der Laudatorin Bruni Irber

Feierstunde zum 40jährigen Jubiläum des Landkreises und der SPD im Landkreis - Ehrenvorsitzende der SPD Niederbayern, MdB a. D. Bruni Irber hält die Laudatio

40 Jahre Landkreis Landshut - 40 Jahre SPD als Kreisverband und Fraktion im Landkreis Landshut - unter diesem Motto stand die Feierstunde in Vilsbiburg.

Erstmals in der Geschichte der Landkreis-SPD wurde ein Ehrenvorsitzender ernannt: Peter Barteit, seit 45 Jahren Mitglied der SPD, seit 40 Jahren Mitglied des SPD-Kreisverbands, davon 11 Jahre als Kreisvorsitzender und 11 Jahre Fraktionsvorsitzender im Kreistag, wurde diese Auszeichnung zuteil. Mit rund 100 Gästen und langjährigen politischen Weggefährten wurde diese Ernennung in Vilsbiburg gefeiert. Josef Billinger, langjähriger Fraktionsvorsitzender und blickte als Zeitzeuge der Gebietsreform auf die Umstände und Schwierigkeiten bei der Gründung des Landkreises zurück.

Ruth Müller betonte, dass sie als Nachfolgerin im Kreis- und Fraktionsvorsitz nur mit Dankbarkeit und Hochachtung zu Barteits Leistung aufblicken könne. Jeder der Kreisvorsitzenden musste – angepasst an seine Zeit – neue Wege einschlagen, um Spuren zu hinterlassen. "Deine Spur aber führt durch den ganzen Landkreis", so Müller.

Die Laudatio hielt die Ehrenvorsitzende der niederbayerischen SPD, MdB a. D. Bruni Irber. Sie spann einen Bogen von der Bundespolitik zur Lokalpolitik in Vilsbiburg - eingebettet in viele persönliche Erinnerungen an Barteits Aktivitäten in jener Zeit.
Aus dem Parteieintritt vor 45 Jahren sei ein Leben mit und für die SPD geworden, mit Höhen und Tiefen. "Wenn die SPD in Bayern heuer 120 Jahre alt, hast Du mehr als ein Drittel in ihr mitgewirkt zur Erreichung unserer politischen Ziele: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Solidarität und soziale Gerechtigkeit."
Sein politisches Erbe sei als Auftrag und Verpflichtung für diejenigen zu verstehen, die heute die Verantwortung trügen.

Foto v. l. n. r.:
Stv. Kreisvorsitzende Gerhard Babl, Josef Kollmannsberger, Kerstin Schanzer, Ehrenvorsitzender Peter Barteit, Kreis- und Fraktionsvorsitzende Ruth Müller und Ehrenvorsitzende der SPD Niederbayern MdB a. D. Bruni Irber

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.