SPD für Verbesserungen im ostbayerischen Bahnverkehr

Veröffentlicht am 29.01.2010 in Verkehr

MdL Annette Karl fordert: „Mehr Service, moderne Fahrzeuge und mehr Zugbegleitpersonal“

Im Wirtschafts- und Verkehrsausschuss standen gestern zwei Anträge der Oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordneten für Verbesserungen im Bahnbereich zur Abstimmung. In einem davon ging es um konkrete Streckenausbauziele, wofür sich die Landesregierung konkret im Bund einsetzen sollte. Die Elektrifizierung der Bahnlinie Regensburg-Hof soll im Bundesverkehrswegeplan besonders berücksichtigt werden, ebenso wie eine stündliche Taktverdichtung auf dieser Strecke im Regionalexpress. Diese Ziele wurden aber von der Mehrheit der CSU/FDP im Ausschuss abgelehnt, da die Anzahl der eingebrachten Projekte in diesem Antrag zu hoch und zu umfangreich sei (!!).

Der zweite Antrag wurde, nach kleineren Änderungen, einstimmig vom Ausschuss angenommen. Darin wird die Staatsregierung aufgefordert, dass sich die Servicequalität rund um die Bahn deutlich verbessert. Inhaltlich soll sich unter anderem der Bund um einen verstärkten barrierefreien Ausbau kümmern. Ferner wird gefordert, dass die Bayerische Eisenbahn Gesellschaft bei Neuausschreibungen von Verkehrsleistungen den Service, wie z.B. moderne Fahrzeuge und den vermehrten Einsatz von Zugbegleitpersonal als Entscheidungskriterium heranzieht.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.